Detmold/Bielefeld (lnw). Die Stadt Bielefeld will dem notleidenden Profi-Fußballern der Arminia mit einem Kredit unter die Arme greifen, die Kommunalaufsicht ist aber noch nicht überzeugt.
Angesichts des Millionendefizits im Bielefelder Haushalt muss die Bezirksregierung in Detmold derartige Ausgaben der Stadt genehmigen.
"Das vorliegende Material reicht nicht aus, um eine positive Aussage zu treffen", sagte Hermann Beckfeld von der Kommunalaufsicht am Mittwoch. Darum sei die Stadt um ergänzende Stellungnahmen und Unterlagen gebeten worden.
Die in Medien zitierte Aussage von Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), die Bezirksregierung habe signalisiert, die Kreditlösung mitzutragen, sei so nicht richtig, betonte Beckfeld. "Direkte Wirtschaftsförderung ist nicht Sache der Kommune." Die Stadt müsse nun nachweisen, wie risikoreich oder wie werthaltig der Sanierungsplan der Arminia sei. Und was würde sich an den Risiken für die Stadt durch den geplanten Kredit in Höhe von rund 4,85 Millionen Euro ändern? Viele Fragen seien aus Sicht der Kommunalaufsicht ungeklärt, sagte Beckfeld. So sei die Konstruktion der noch zu gründenden Stadiongesellschaft unklar.
Welche Sicherheit für eine nachhaltig bessere Entwicklung bieten die Umstrukturierungen des Vereins? Welche konkreten Zusagen gibt es von den Gläubigerbanken und den Sponsoren? Eine abschließende Entscheidung der Bezirksregierung bis zur Sondersitzung des Stadtrats an diesem Freitag sei kaum möglich, sagte Beckfeld.
Der Rat soll über den Vorschlag der Finanzverwaltung abstimmen, dem DSC Arminia den Kredit über die städtische Beteiligungsgesellschaft BBVG zu gewähren. Der nicht zurückgezahlte Anteil soll in eine künftige Stadiongesellschaft einfließen. Die SPD-Ratsfraktion hatte am Dienstag der Finanzhilfe zugestimmt. Die anderen Fraktionen haben sich bislang skeptisch geäußert. Arminia benötigt insgesamt 10,2 Millionen Euro für den Verbleib in der 2. Bundesliga.
Es fehlt noch Geld aus der Wirtschaft
Arminias designierter Präsident Wolfgang Brinkmann nutzte derweil die Gelegenheit, bei der Vorstellung von Cheftrainer Chrsitian Ziege und Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier einen flammenden Apell an die heimische Wirtschaft zu richten: "Wir brauchen drei Millionen Euro aus der Wirtschaft, um Arminia zu retten. Das ist absolute Voraussetzung, damit der Rat überhaupt eine Entscheidung treffen kann." Damit ließ er durchblicken, dass zwei Tage vor der entscheidenden Ratssitzung noch Geld aus der Wirtschaft fehlt.
Gleichzeitig warb Brinkmann trotz der Negativschlagzeilen der Vergangenheit um Gunst: "Vertrauen Sie denjenigen, die jetzt versuchen, Arminia zu retten."
Hier also mein Beitrag von anderer Stelle****:Da die NW grundsätzlich Links unterdrückt
( warum ist mir schleierhaft ), empfehle auf die Seite der Stadt Bielefeld zu gehen ( einfach googlen ). Dort auf die rechte Seite und zu*****Verwaltungsvorlage zur Entscheidung über den Antrag des DSC Arminia Bielefeld auf Unterstützung durch die Stadt Bielefeld erläutert. Darüber entschieden wird in einer Sondersitzung des Rates am 28. Mai******
Viel Spaß bei der Lektüre des FÜR und WIDER und gutes Kopfschütteln über die Pläne der Kommunalpolitiker CDU, FDP, Grüne und natürlich der Kommunisten. Sprich Ablehnung.***** Eine Bitte an die Fans: Keine Randale morgen am Rathaus!!!! Wir wollen doch nicht, dass man uns seitens der honorigen Bürger weiterhin für überhall hin urinierende und kotende, stets zu Schlägereien aufgelegte, Oberproleten hält. ****Ich habe ferig.