Bielefeld (rk). Bei seinen ersten vier Übungseinheiten auf dem Arminia-Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße hat Morike Sako einen "guten Eindruck" gemacht, wie DSC-Chefcoach Christian Ziege feststellte. Ob der Zwei-Meter-Mann aus Mali zukünftig zum Bielefelder Zweitligakader gehören wird, hängt hauptsächlich von finanziellen Faktoren ab.
Der Stürmer, der nach einer für ihn eher durchwachsenen Saison beim FC St. Pauli aktuell vertragslos ist, würde zwar keine Ablöse kosten. Nach wie vor aber ist der Gehaltsetat des DSC ausgereizt – solange es nicht gelingt, den ein oder anderen nicht mehr eingeplanten Profi wie Pavel Fort, Kasper Risgaard oder Rowen Fernandez abzugeben, wird es schwierig werden, weitere Spieler für die neue Saison zu verpflichten.
Das gilt auch für den Ex-Arminen Bernd Korzynietz, der nach seinem gelungenen Trainings-Comeback vorerst in der Warteschleife hängt. Während Rechtsverteidiger Korzynietz seine Fähigkeiten aber immerhin auch in einem Testspiel (0:1 in Lotte) beweisen durfte, wird Sako eine solche Gelegenheit am Sonntag (Anstoß: 16.00 Uhr) in Lemgo gegen den 1. FC Magdeburg nicht erhalten. Ziege: "Wir haben jetzt mit den Spielen gegen Magdeburg, den VfB Fichte und Borussia Dortmund nur noch drei Gelegenheiten, uns für den Pflichtteil der Saison einzuspielen. Da kann ich nicht mit Leuten experimentieren, bei denen ich mir nicht sicher sein kann, ob sie tatsächlich für uns spielberechtigt werden."