Bielefeld. Kasper Risgaard ist weg, aber Morike Sako ist noch lange nicht da. Dafür muss (oder darf) Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld weiter mit Stürmer Besart Berisha und Torwart Rowen Fernandez arbeiten. Die beiden von Trainer Christian Ziege aussortierten Spieler ist der Verein bis zum Ende der Transferperiode nicht los geworden.
"Berisha gehört zu Arminia", sagt Ziege. "Er trainiert ganz normal mit. Und wenn er gut trainiert, hat er auch die Möglichkeit zu spielen." Bei Fernandez sieht das eher schlecht aus. Wenn sich die beiden Stammtorhüter Dennis Eilhoff und Patrick Platins nicht verletzen (und das auch noch gleichzeitig), bekommt der Südafrikaner keine Einsatzchance mehr.
Durch den Wechsel von Risgaard zu Panionios Athen spart der DSC Arminia Gehalt ein. Die Rede ist von 300.000 Euro pro Jahr. Dieses Geld (oder Teile davon) fließt aber nicht automatisch auf das Lohnkonto des angeblichen Wunschstürmers Sako. Der trainiert seit einigen Wochen in Bielefeld mit, ob er denn nun verpflichtet wird, entscheiden die Arminen in aller Ruhe. "Es gibt noch nichts Neues", sagt Sportchef Ziege. "Wir besprechen mit den Vereinsgremien die Thematik und schauen dann, was wir machen können."
Für das Testspiel am heutigen Donnerstagabend gegen den A-Kreisligisten Spvg. Hiddenhausen auf dem Sportplatz Lippinghausen (Anstoß um 19 Uhr) ist Sako nicht nominiert. "Er hat nach seinem Badunfall länger nicht trainiert", begründet Ziege die Nicht-Berücksichtigung. "Die Abläufe auf dem Platz lernt Sako aber auch während der Trainingseinheiten gut kennen."