Update: Alpecin kauft 15.000 Tickets für das KSC-Heimspiel / Tickets gibt es auch bei der Neuen Westfälischen
Bielefeld (bo). Die Firma Alpecin hat für das bevorstehende Heimspiel der Arminia gegen Karlsruhe insgesamt 15.000 Tickets gekauft - und stellt diese Fans kostenlos zur Verfügung. Zu bekommen sind die Tickets ab Dienstag auch bei der Neuen Westfälischen.
Gleich zwei "wichtige und sehr positive Signale für die Zukunft" habe die Bielefelder Wolff-Unternehmensgruppe gesetzt, heißt es aus dem Verein. Zum einen verzichtet Alpecin auf die Rückzahlung eines im Sommer 2010 gewährten Darlehens. Im Gegenzug bekommt die Firma 15.000 Eintrittskarten für das am Sonntag, 8. Mai, anstehende letzte Zweitliga-Heimspiel des DSC Arminia gegen den Karlsruher SC. Die Karten sollen einen Wert von 200.000 bis 300.000 Euro haben.
Karten gibt es auch bei der NW
Unter dem Motto "Ausverkauft mit Alpecin" können sich Arminia-Fans ab dem morgigen Dienstag Tickets in allen Geschäftsstellen der Neuen Westfälischen abholen. In der Bielefelder Geschäftsstelle (Niedernstraße 21-27) gibt es die Karten ab 9 Uhr, in allen anderen Geschäftsstellen sind sie ab 13 Uhr erhältlich. Karten gibt es darüber hinaus im Fan- und Ticketshop des DSC in der Haupttribüne der Stadions. Jeder Interessierte kann sich bis zu acht Tickets kostenlos abholen. Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht. Sollten bis zum Sonntag noch Karten erhältlich sein, liegen diese an den Stadionkassen bereit. Da es sich um eine Schenkung handelt, muss jeder Fan aus steuerlichen Gründen für je zwei Tickets jeweils einen Adressaten (Name und Adresse) schriftlich angeben. Der Verein weist drauf hin, dass diese Adressen nicht zu werblichen Zwecken weitergegeben werden. Telefonische oder schriftliche Bestellungen sind aufgrund des geringen Zeitfensters nicht möglich.
Weiterhin Sponsor
Außerdem wurde bekannt gegeben, dass sich die Wolff-Unternehmensgruppe dazu entschieden hat, ihr bisheriges Engagement als Sponsoring-Partner auch in der kommenden 3. Liga-Saison zu unveränderten und somit zu Zweitliga-Konditionen aufrecht zu halten.
Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Kurt Wolff GmbH und Co. KG: "Arminia Bielefeld muss von der Schuldenlast befreit werden, um wirtschaftlich und auch sportlich im Wettbewerb der neuen Liga bestehen zu können. Wir glauben an das neue Konzept des "Bielefelder Weges". Es ist der absolut richtige Weg für Arminia, auf die eigene Jugend zu setzen. Das passt zu Bielefeld und auch zur Region OWL. Fakt ist: Arminia braucht Bielefeld und Bielefeld braucht Arminia. Der Club ist auf dem richtigen Weg, dennoch erwarten wir für die Zukunft eine Professionalisierung der Vereinsstrukturen. Deshalb haben wir uns kurzfristig für diese besondere Maßnahme entschieden. Zur Finanzierung dieser Idee haben wir unser Arminia-Darlehen vollständig verwendet."
Arminia-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier: "Für die Zulassung zur 3. Liga und die Sanierung des Clubs müssen wir es schaffen, möglichst viele Unternehmen der Stadt und der Region mitzunehmen. Die Entscheidung eines Bielefelder Unternehmens wie Wolff, sich in diesem Umfang umfassend zu engagieren, ist nicht hoch genug zu bewerten. Beide Maßnahmen sind zu 100 Prozent relevant für das Zulassungsverfahren für die 3. Liga und somit ein Meilenstein auf unserem Weg. Wir sind sehr dankbar."
ich habe übrigens auf die Antwort von "Bielefelder " erst garnicht mehr geantwortet weil es ohnehin zwecklos ist.
Stell Dir doch mal vor ich hätte darauf hingewiesen das es auch bei Arminia genügend Ehrenamtliche gibt die sich um die Sportler in den Abteilungen kümmern die entweder anderen Sport betreiben oder eben bei Arminia Fußball spielen der unterhalb des Leistungssports angesiedelt ist. Und das eben auch genau diese Ehrenamtlichen vom Verein unterstützt werden. Die Antwort dürfte Dir klar sein. Also lasse ich es lieber.