Bielefeld (los/sch/röß). Die Schüco International KG, Hauptsponsor des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld, wird in der kommenden Drittliga-Saison nicht länger Trikotsponsor des DSC sein.
Laut des geschäftsführenden Gesellschafters, Dirk U. Hindrichs, werde das Unternehmen sein Engagement in reduzierter Form weiterführen. Der Stadionname Schüco-Arena soll erhalten bleiben - es sei denn, es fände sich ein Sponsor, der mehr bezahle. Der aktuelle Vertrag habe keine fest definierte Laufzeit. Der DSC hat derzeit mehr als 27 Millionen Euro Schulden.
Insgesamt bleibe man dem Unternehmen in einer der Dritten Liga angemessenen Form verbunden. "Ich habe ein großes ostwestfälisches Herz", sagte Hindrichs. Der Konzern habe eine enorme Leidensfähigkeit bewiesen. Arminia sei wichtig für die Außendarstellung der Stadt. Aber die Liga des Vereins definiere auch den unternehmerischen Einsatz, sagte der Unternehmer: "Schüco wäre als Sponsor in der Dritten Liga nicht wirklich gut aufgehoben." Die Schüco International KG mit Sitz in Bielefeld stellt vor allem Fenstersysteme sowie Türen aus Kunststoff, Aluminium und Stahl her.
Hauptsponsor-Akquise läuft
Arminia Bielefeld wird in der kommenden Saison einen neuen Hauptsponsor bekommen.
Die Schüco International KG wird in der kommenden Drittliga-Saison nicht länger Hauptsponsor des DSC sein. In Absprache mit Schüco hat Arminia zusammen mit Vermarktungspartner Sportfive bereits vor einigen Wochen mit der Akquisition eines neuen Hauptsponsors begonnen.
"Wir wissen seit längerem, dass Schüco uns in der 3. Liga nicht als Hauptsponsor, sehr wohl aber weiterhin als wertvoller Partner erhalten bleiben möchte", sagte DSC-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier. "So haben wir die Möglichkeit, bereits frühzeitig die Weichen für das Thema Hauptsponsoring neu zu stellen. Diesbezüglich befinden wir uns in verschiedenen Gesprächen. Wir arbeiten an einer Konstellation mit einem neuen und zu uns passenden Hauptsponsor sowie Schüco als weiterhin starkem Partner. Eine solche Lösung wäre ein weiterer Meilenstein im Hinblick auf die Zulassung zur 3. Liga." Er sei sicher, dass das dem Verein gelingen wird und der Verein bereits in Kürze weitere gute Nachrichten aus dem Bereich Sponsoring kommunizieren könne.
meines Erachtens auch legitim ist. Zu dem ewigen Thema Insolvenz: als Unternehmer kann ich aus Erfahrung sagen: wenn Geschäftspartner sich von mir in die Insolvenz verabschiedet haben, gibt es nur einen Gewinner: den Insolvenzverwalter.
Die meisten Gläubiger geht leer aus oder es wird seitens des Insolvenzverwalters eine lächerliche Quote ala 3,77% der Gläubiger-Forderung in Aussicht gestellt, wenn das Insolvenzfahren überhaupt eröffnet werden kann - oft heißt es: mangels Masse = Deckel drauf. Die wirtschaftliche Konsolidierung von Arminia wird in der 3. Liga mit den sportlichen Erfolg des neuen Team verbunden sein. Last but not least: die Gremien dürfen gemachte Fehler nicht wiederholen - hoffentlich werden aus den letzten 2 Jahren Lehren gezogen.