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28.07.2011
Stein verzichtet auf Präsidentenamt bei Arminia
Ex-Torwart verschickt persönliche Erklärung

Lieber ohne den DSC | FOTO: DPA

Bielefeld (red/nw). Der früherer Nationaltorwart Uli Stein wird vorerst nicht Präsident beim Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld. Das ist das Ergebnis des Machtkampfes, der in den vergangenen Tagen und Wochen im Verein und auch öffentlich ausgetragen wurde.

Stein sandte seine Absage in einer persönlichen Erklärung am Mittwochabend um 22.18 Uhr an die Neue Westfälische. Darin heißt es: "Hiermit möchte ich bekannt geben, dass ich im Moment für das Amt des Präsidenten bei Arminia Bielefeld nicht zur Verfügung stehe. Ich bitte diese Entscheidung zu respektieren und keine weiteren Fragen zu stellen."

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Der heutige Torwarttrainer der Nationalmannschaft Aserbaidschans war zuletzt als einziger Nachfolger des während der jüngsten Mitgliederversammlung zurückgetretenen Wolfgang Brinkmann gehandelt worden. Am Dienstag war bekannt geworden, dass Stein für seinen Amtsantritt den Abgang von Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier als Bedingung gestellt haben soll.

Vier Verwaltungsratsmitglieder zurückgetreten

Schnitzmeier sieht dafür jedoch keinen Anlass und soll auch weiter die Unterstützung von maßgeblichen Sponsoren haben. Vier von fünf Mitgliedern des Arminia-Verwaltungsrats hatten sich für Stein und gegen Schnitzmeier ausgesprochen, gegen das Votum ihres Vorsitzenden Alexander Geilhaupt. Der hatte deswegen seinen Vorsitz in dem Gremium ruhen lassen.

Jörn Euscher-Klingenhagen, Olaf Köster, Michael Lewang und Friedrich Straetmanns haben daraufhin am Donnerstag ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat des Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld erklärt.
  Laut einer Mitteilung des Klubs entfallen dadurch auch die Entsendung von Euscher-Klingenhagen und Lewang in den Aufsichtsrat. Alle vier sollen die Kandidatur von Ex-Nationaltorhüter Uli Stein für das Amt des Arminia-Präsidenten unterstützt haben.

Mehr zum Thema in nw-news.de

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Kommentare
Gottseidank ist uns die Steinzeit erspart geblieben. Hab nie begriffen, wieso ein Mann, der nichts anderes gelernt hat, als Schüsse aufs Tor zu halten, auf einmal in der Lage sein sollte, einen Fußball-Wirtschaftsbetrieb, der sich in einer fast aussichtslosen Lage befindet, zu retten.

@ Otto Nerz
dein kurzer Kommentar: Mir fällt ein STEIN vom Herzen, ist super. Das wäre der nächste Flop gewesen.

er haette nicht an irgenwelchen Stühlen sägen sollen eine sehr unsaubere Art und Weise sich ins Präsi Amt zu schleichen..Es geht immer weiter hole mir gleich ne Karte für morgen

@ keinstein

Herzlichen Glückwunsch !
Offensichtlich gehörst du zu der seltenen Spezie Mensch, die in ihrem Leben noch nie einen Fehler gemacht hat .

Oder warum holst du diese ollen, langweiligen Kamellen 'raus ?

Das sollen doch nicht wirklich Argumente gegen Uli Stein sein ?

Ich kann mir nicht helfen, aber aus all diesem Kommenaren gegen Uli Stein, liest man auch irgendwie immer den Neid 'raus .
Ein Neid darauf, das Uli schon immer ein Mensch der klaren Worte war und seine Meinung stets offen gesagt hat .
Ein Charakterzug der leider vielen Menschen fehlt .


@ Marco

Ohne Uli Steins finazielle Verhältnisse zu kennen, so kann ich dir doch mit ziemlicher Sicherheit sagen, das Uli Stein auch als ehrenamtlicher Präsident, nicht am Hungertuch hätte nagen müssen .

Und die Behauptung, das er Schnitzmeiers Job übernehmen wollte, ist einfach nur absurd .

Bitte erst nachdenken - dann schreiben - Danke !

Der einzige der sich bei dem ganzem Schmierentheater,das sich bei und und um Arminia abgespielt hat bzw. sich weiterhin tagtäglich abspielt, mehr als fair verhalten war Uli Stein, er hat sich in keiner Weise zu irgendwelchen Dingen geäussert. Alle anderen beteiligten Personen, an der Spitze ein gewisser Rückrundenrocker namens Geilhaupt, haben sich wahrhaftig nicht mit Ruhm bekleckert. Allein die Einsetzung des Interimspräsidiums mit den Herren Faber, Kwamo-Kandem und Harhausen war doch der allerbeste Beweis das der Kommödienstadel in der Melanchthonstraße seine mehr als peinlichen und lächerlichen Aufführungen noch nicht beendet hat.
War es nicht ein gewisser Herr Geilhaupt der seinerzeit die Rücktrittsforderung des alten Präsidiums gefordert hat und kläglich damit scheiterte? War es nicht der Geilhaupt der die "Machenschaften" des Herrn Schnitzmeier infrage stellte um sich dann im nachhinein mit ihm zu verbrüdern? War es nicht der Herr Geilhaupt, der Uli Stein als evtl. Präsidenten auserkoren hatte und dieses auch öffentlich von sich gegeben hat? In meinen Augen ein mehr als dubioses Verhalten dieses Herrn. Wenn ein Uli Stein den Rücktritt des Herrn Schnitzmeier gefordert hat so ist schon alleine die Vernebelungstaktik des Herrn Schnitzmeier bez. der ganzen BaFingeschichte mit den fehlenden Unterschriften Grund genug, diesem Herrn den Stuhl vor die Tür zu setzen. Das jetzt hier im Forum die Gegner von Uli Stein und Schnitzmeierbefürworter aus den "Löchern kriechen ist mehr als merkwürdig. Waren doch viele dieser Kommentatoren noch vor kurzer Zeit eingeschworene Gegner von Schnitzmeier und haben, teilweise mit hämischen Äusserungen, die
Demission dieses Herrn gefordert. Von den jetzt noch in irgendwelchen Ämtern und Räten ist keiner inder Lage, diesem Chaos ein Ende zu setzen und den Verein in ein wirklich ruhiges Fahrwasser zu führen. Weder ein Herr Geilhaupt noch eine Herr Faber, noch ein Herr Kwamo-Kandem, den ich aufgrund seines Engagements bei der D/E/F-Jugend sehr schätze, und erst recht nicht ein Herr Harhausen haben die Fähigkeiten und das Können. Wenn jetzt nicht seitens der maximal vorhandenen 2 Großsponsoren hart durchgegriffen wird ist es mit der "Herrlichkeit" von Arminia in 2 Monaten zu Ende. Die Kritiker von Uli Stein sollten sich bitte ihre teilweise erniedrigenden Beiträge bitte noch einmal überlegen oder ist man der Ansicht, der vorherige Frühstücksdirektor an der Spitze bei Arminia sei eine bessere Lösung. Fest steht, der Verein ist mit den Rücktritten der 4 von den Mitgkiedern gewählten VR Mitglieder nicht mehr handlungsfähig.



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