Wiesbaden. Viel Kampf, viel Krampf: Fußball-Drittligist Arminia Bielefeld hat sich im Nachholspiel am Dienstagabend beim SV Wehen-Wiesbaden ein torloses Remis erarbeitet. Vor nur 1.900 Zuschauern in der Brita-Arena zeigten beide Mannschaften eine kämpferisch ordentliche, aber über weite Strecken spielerisch schwache Leistung.
Die besseren Chancen erspielten sich die Gastgeber, die in der zweiten Hälfte zwei hundertprozentige Tormöglichkeiten ausließen. Für den DSC hatte Marc Rzatkowski (32.) die Führung auf dem Fuß. "Das war kein Fußball vom Allerfeinsten, sondern eine richtig intensive Partie. Typisch Dritte Liga", resümierte Arminias Trainer Stefan Krämer das Duell in der hessischen Landeshauptstadt.
Besonders vor der Partie hatte ein Kurzschluss in den Flutlichtmasten für Diskussionsstoff gesorgt. Erst Stunden vor dem Anpfiff wurde das Stadion offiziell freigegeben. Zwar tauchten die nur halb funktionisfähigen Masten den Platz lediglich in mattes Licht, ernsthaft behindert wurden die Akteure aber kaum.
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Ist Arminia nur Mittelmaß in Liga 3?
Die Gastgeber ließen sich vom schwierigen Vorlauf gar nicht erst beeindrucken und begannen forsch. Besonders die Angriffsmotoren Milan Ivana und Marco Christz waren ständige Unruheherde am Bielefelder Sechzehner. Mit schnellen Pässen überbrückte Wehen das Mittelfeld und machte sich in der Anfangsphase um den Strafraum der Gäste breit.
Als der SVW allerdings in den ersten 20 Minuten kaum zwingend vor dem Gehäuse von Torwart Stefan Ortega auftauchte, wagte sich auch der DSC nach vorne - und gleich bei der ersten Chance hatten die rund 200 mitgereisten Arminia-Fans den Torschrei auf den Lippen: Marc Rzatkowski hämmerte einen Schuss aus der zweiten Reihe an Torhüter Michael Gurski vorbei, aber auf der Linie klärte Sven Schimmel geistesgegenwärtig. "Stark gemacht", lobte Coach Krämer den Verteidiger.
Kaum schöne Kombinationen
Die Chance entstand passend zum spielerisch schwachen Niveau der Partie allerdings durch Zufall: Der Distanzschuss resultierte aus einer leicht verunglückten Faustabwehr des Wehener Keepers. Beiden Teams gelangen in den ersten 45 Minuten kaum schöne Kombinationen über mehr als zwei Stationen.
Das sollte sich in der zweiten Hälfte für kurze Zeit ändern: Zwischen der 60. und 70. Minute hatte Wehens Marco Christ gleich zwei Mal das 1:0 auf dem Fuß. Beim ersten Mal scheiterte er jedoch nach einem Bilderbuchkonter am rechten Innenpfosten, beim zweiten Mal an DSC-Schlussmann Ortega. Als Arminia sich nach der Wehener Drangphase schon mit einem Remis begnügt hatte, probierte der eingewechselte Sebastian Hille es nach einem Alleingang noch einmal mit einem Schlenzer auf das lange Eck. Der Ball flog aber knapp vorbei. "Es ging viel hin und her. Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt: Wer hier das 1:0 macht, der gewinnt das Ding."
Das Tor des Tages sollte aber nicht mehr fallen. Pünktlich nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Manuel Göpferich ab und bescherte Armina einen leicht glücklichen Punktgewinnn. Mit 31 Punkten auf dem Konto bleiben die Ostwestfalen auf Tabellenplatz 13. Bereits am nächsten Samstag geht es für den DSC zum nächsten Auswärtsspiel nach Erfurt.
Tolle Rechnung, hat nur einen großen Fehler, was du da aufzählst sind die Nachhohlspiele, dazwischen gibt es noch die regulären Spieltage mir Heimspielen gegen Oberhausen und Bremen, es sind also 21 Punkte für Jena in dem Zeitraum zu vergeben. Und wen man sich das Programm von Bielefeld ansieht und die zuletzt gezeigten Leistungen dann wird da nicht viel zu holen sein.
T-Bone schrieb am 23.02.2012 09:38 Uhr
@ ArminiaFan 1979,
....nimmst Du Steh---oder Sitzplatz?! Bei Sitzplatz bitte einen vorgewärmten Platz für mich und Schwiegervater freihalten!
Achtung: Ironie.
Freue mich trotzdem, das einige Fans von uns dort hinfahren. Bringe,....falls möglich,... drei Punkte mit!
lancelot schrieb am 23.02.2012 08:05 Uhr
@Ernst69: Ich möchte nicht nerven, aber ich werde auch weiterhin darauf hinweisen, dass der Verbraucher ein enormes Machtpotential hat. Jeder einzelne Kunde entscheidet eindeutig mit. Wollt Ihr also wieder irgendwann Erstligafussball in Bielefeld, dann könnt Ihr das positiv durch den Besuch der Spiele jetzt beeinflussen. Würde keiner mehr hingehen, dann gibt es gar keine Rückkehr. So einfach ist das. Wenn es Dich nervt, dann tut es mir leid, aber mich nerven auch die ständigen Rufe nach dem Geld der Sponsoren. Wenn man selber nicht bereit ist 10 Euro für eine Eintrittskarte zu bezahlen, dann kann man schlecht 1 Mio von anderen fordern! Danke fürs Nachdenken.
Der kleine Albaner schrieb am 22.02.2012 21:22 Uhr
Na endlich ! Guter Kommentar von "leo-armine" /19:19 Uhr , ( So wie immer eigentlich ...). Fordere auch weitere/mehr kritische Kommentare von bleifrei, realist, und unbedingt auch "beinhart" rasengrün.... (scheint sowieso irgendwie eine Familie zu sein!?) wo seid ihr? Habe diese naive Provinz- Neid-Sabber-Debatte Bi/Pb schon lange sehr, sehr satt ! Wenn schon Liga 3, dann auch mit einer gehörigen Portion Niveacreme. Nee, macht ales keinen Spaß mehr....
Ernst69 schrieb am 22.02.2012 21:18 Uhr
@ lancelot:
Dein Dauerhinweis, dass möglichst viele Leute ins Stadion kommen sollten, nervt so langsam. Dadurch kommt kein einziger Zuschauer zusätzlich. Die kommen nur, wenn Arminia wieder anständigen Fußball spielt und nicht so ein unansehnliches Gewürge abliefert wie im Moment.
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Tolle Rechnung, hat nur einen großen Fehler, was du da aufzählst sind die Nachhohlspiele, dazwischen gibt es noch die regulären Spieltage mir Heimspielen gegen Oberhausen und Bremen, es sind also 21 Punkte für Jena in dem Zeitraum zu vergeben. Und wen man sich das Programm von Bielefeld ansieht und die zuletzt gezeigten Leistungen dann wird da nicht viel zu holen sein.