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28.11.2012
Arminia plant Schuldensenkung auf 22 Millionen Euro
Darlehensumwandlungen sollen zum Ziel führen

Bielefeld (nw). Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung am 2. Dezember um 14 Uhr in der Schüco-Arena informierte der Vorstand von Arminia Bielefeld auf der Vereins-Homepage über aktuelle Dinge zur finanziellen Situation.

Einige wichtige Punkte: Verträge über Darlehensumwandlungen in Anteile an die Stadion-Gesellschaft sind in Höhe von 2,5 Millionen Euro gezeichnet worden. Die Wandlung ist nur ein buchtechnischer Vorgang, bei dem juristisch Fremdkapital zu Eigenkapital wird. Liquidität fließt dadurch nicht.


Der Aufstieg Arminias in dieser Saison ist zwar wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.

Der Schuldenstand per 30. Juni 2012 – also vor der ersten Wandlung – betrug 27 Millionen Euro. Der Verein strebt an, die Schulden per 30. Juni 2013 durch Wandlungen auf 22 Millionen Euro zu senken.

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Kommentare
@Realist, ohne Vergangenheit, gibt es keine Gegenwart, und schon garnicht eine Zukunft.
Ohne die Aufarbeitung der Vergangenheit, wo etliche Fehler begangen wurden, die die Gegenwart und die Zukunft des Vereins erheblich belasten, kann man nicht zur Tagesordnung übergehen, und nur das kritisieren was in den letzten Jahren, und aktuell passiert.
Für mich ist die Sache erledigt, Sie müssen wissen was Sie tun.

@Realist: Ihre Ausführungen zeigen aber auch eines deutlich auf: Es gibt sicherlich immer wieder Mahner in den Vereinen (nicht nur bei Arminia), aber in der Mehrheit sind offenbar die prestigeorientierten Zeitgenossen, die sich feiern lassen und mittels einer Tribüne (DSC) oder eines Stadions (Aachen) ein Denkmal setzen wollen.

Was auffällt: da werden Bauprojekte begonnen und vor allem Darlehen genommen, die zu bedienen nur dann machbar ist, wenn es dem entsprechenden Verein ausgesprochen gut geht. In Aachen heißt es 2.Liga, Spitzengruppe, in Bielefeld dauerhaft erste Liga (bei einem klassischen Fahrstuhlverein eine lächerliche Grundvoraussetzung für ein Finanzierungskonzept). Und wenn schon nicht vereinsintern solche Leute ausgebremst werden, so erwarte ich doch von Geldgebern - ob öffentliche oder privatwirtschaftliche - daß solche Finanzierungskonstrukte nicht abgenickt werden.

Wenn man hört, daß Aachen bei jedem Heimspiel Kosten von 100000 Euro entstehen sollen, jenseits der 9000 verkauften Dauerkarten (das Geld ist ja schon längst ausgegeben worden) kommen nochmal 3000 Leute zum Spiel, dann macht das vor Steuer ca. 45000 Euro Einnahmen. - Nebenbei haben die sich ein Parkhaus hinter ihr zu großes Stadion gesetzt mit zwei Kunstrasenplätzen auf dessen Dach. An Miete für das Parkhaus muß Alemannia 500000 jährlich berappen.... usw... Das ist doch schlichtweg unglaublich, das so etwas durchgeht.

Übrigens: Aachen kriegt im Winter Freundschaftsspiele gegen Schalke und Bayern auf die Reihe. Etwas, was in Bielefeld vor zwei Jahren keiner erfolgreich versucht hat. Wie aber auch, nach Inanspruchnahme des DFL-Fonds?

Interessante Mitteilung von "seit 1974" bezüglich Deiner Identität. Wenn ich mich erinnere, warst Du immer ein kritischer Mensch, was Arminia angeht.

Übrigens, der letzte Satz Deiner Ausführungen von 15.28 Uhr ist der wichtigste überhaupt!

Nach meinem Kenntnisstand war und ist der Stadionausbau aus diversen Gründen (die darzulegen würde den Rahmen hier sprengen)zwingend notwendig, allerdings nicht in den Dimensionen, die mit dem Ausbau eingeschlagen wurden. Ohne nun in der Vergangenheit bohren zu wollen und jede einzelne Maßnahme auf ihre hier rahmensprengende Richtigkeit hin abzuklopfen, dazu hat immerhin eine vereinsinterne Kommission die Vorgänge um den Ausbau überprüft und kam zu dem unbestrittenen Ergebnis, dass er 1.) total überdimensioniert und 2.) nur bei längerem Verbleib in der 1. Liga hätte finanziert werden können. Konsequenzen erfolgten nicht, ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde eingestellt - wohl auch, weil die Gremien (AR) die Pläne abgesegnet und eine persönliche Bereicherungsabsicht oder Täuschung der Persone, gegen die ermittelt wurde, nicht erkennbar war. Bemerkenswert, dass einige Zeit später zwei DSC-Persönlichkeiten aus "gesundheitlichen Gründen" ihre Ämter niederlegten, nun ja.
Es ist allerdings müßig, sich allzu lange mit der Vergangenheit zu beschäftigen, zumal weitere gravierende Fehlentscheidungen zu dem jetzigen Dilemma geführt haben. Die heutigen Verantwortlichen wissen um diese Fehler, auch der hier zu unrecht geschmähte GF, nur es ist bekanntermaßen sehr schwer, einen ramponierten Ruf wieder ins positive Licht zu rücken.
Fazit: vielleicht wäre einiges zu verhindern gewesen, sicherlich war Armina - vor allem hinter den Kulissen - nicht immer optimal aufgestellt, aber all das ist Geschichte. Jetzt geht es um morgen, damit nicht das übermorgen endgültig Geschichte für Arminia wird...

@ seit.1974

Wie leichtgläubig bist du eigentlich?

Wenn ich hier jetzt Andeutungen machen würde, dass ich der Papst bin, glaubst du mir das dann auch?



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