Dessau-Roßlau (dpa). Der TBV Lemgo hat die 13. Auflage des Internationalen Handball-Turniers von Dessau-Roßlau gewonnen. Die Ostwestfalen setzten sich am Sonntag im Endspiel gegen den Bundesliga-Konkurrenten Füchse Berlin nach zweimal 15 Minuten mit 14:12 (5:7) durch. Den dritten Platz eroberte Redbergslid Göteborg durch einen 15:11-Erfolg gegen Fyllingen Bergen (Norwegen).
Der SC Magdeburg musste sich mit dem fünften Platz begnügen. Der einzige Erfolg gelang dem Bundesligisten beim 19:12 gegen den Dessau-Roßlauer HV. Allerdings mussten alle Vereine auf ihre Nationalspieler verzichten, die bei der Europameisterschaft in Serbien im Einsatz sind.
Vor 1826 Zuschauern in der Anhalt Arena gaben die Berliner im Endspiel in der ersten Halbzeit den Ton an. Doch mit einem 6:1-Lauf nach dem 5:7 zur Pause auf 11:8 (25.) drehten die Lemgoer das Spiel.
Die meisten Tore im Finale erzielten Gunnar Dietrich (4) für den TBV sowie Mark Bult (6/2) für die Berliner. Mit Sebastian Preiß (8 Treffer) und Maik Patrail stellten die Ostwestfalen auch den besten Torschützen und den besten Spieler des Turniers. Als bester Torhüter wurde der Göteborger Hans Linge geehrt.











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