Magdeburg (wib). Ärgerlich für den TuS N-Lübbecke. Der Handball-Bundesligist bestimmte die Auswärtspartie des zweiten Saisonteils über weite Strecken, nutzte jedoch in der Schlussphase seine Chancen nicht mehr. Der SC Magdeburg behielt mit 28:25 (15:13) die Punkte. "Größtenteils haben wir richtig gut gespielt, aber am Ende habe auch ich zwei Mal verworfen. Sonst hätte es vielleicht zu einem Punkt gereicht", kommentierte TuS-Haupttorschütze Arne Niemeyer (9).
Der TuS N-Lübbecke nutzte zunächst die personellen Probleme des SC Magdeburg aus, zumal bei den Gastgebern mit Kreisläufer Jurecki schnell ein weiterer Spieler vom Feld musste - allerdings zur entscheidenden Phase wieder zurückkehrte. Die Gäste drückten der Partie mit einer guten Abwehr und Torwart Nikola Blazicko als Rückhalt den Stempel auf und führten mit drei Treffern (5:2, 10:7). Mit der Einwechslung des angeschlagenen Jure Natek (erzielte drei Treffer hintereinander) und einer Steigerung von Torhüter Gerrie Eijlers kämpfte sich Magdeburg ins Spiel und nutzte eine Überzahl Ende der ersten Halbzeit, als TuS-Trainer Markus Baur wegen Reklamierens nach einer gelben Karte auch noch eine Zeitstrafe kassierte zur 15:13-Führung.
Der TuS N-Lübbecke hielt nach dem Seitenwechsel wieder dagegen und schaffte vor allem dank der Treffer von Arne Niemeyer immer wieder den Ausgleich. Für den letzten sorgte Tim Remer mit dem 22:22 in der 49. Minute. Mit dem 24:23 durch Arne Niemeyer in der 52. Minute verabschiedeten sich die Gäste dann allerdings in der wichtigsten Phase aus der Torstatistik. Der SC Magdeburg setzte sich vorentscheidend auf 27:23 ab und bejubelte einen gelungenen Wiedereinstieg in die Bundesligasaison. Der TuS N-Lübbecke trauerte dagegen den verpassten Chancen nach, unter denen auch zwei verworfene Siebenmeter waren.







