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15.04.2008
Rätselraten um Sansar
Top-Besetzung bei der 37. Ausgabe / Neue Verkehrsregelung am Start in Hiddesen
VON JÖRG FRITZ

Bielefeld. Trotz hochkarätiger Konkurrenzveranstaltungen mit Marathonläufen in Hamburg, Würzburg, Wien, Madrid und Belgrad ist der Zuspruch für die 37. Ausgabe des Hermannslaufes ungebrochen. "Die Teilnehmerobergrenze von 7.120 angemeldeten Startern ist bereits am 28. Januar erreicht worden", berichtet Günter Entgelmeier, Vorsitzender des ausrichtenden TSVE 1890 Bielefeld, mit berechtigtem Stolz. "Mehr geht leider nicht mehr", bedauert Entgelmeier. Der Hermannslauf ist und bleibt somit der Volkslauf schlechthin für die Region OWL.

Trotz nicht amtlich vermessener Strecke ist der 31,1 Kilometer lange Kurs vom Hermanns-Denkmal in Detmold-Hiddesen bis zum Ziel an der Bielefelder Sparrenburg auch für Spitzenläufer interessant. Bei den Männern wird nach mehrjähriger Abwesenheit mit Philipp Brouwer (Münster) auch der Gewinner von 2003 wieder mit von der Partie sein.

Gespannt darf man auch über das Abschneiden des letztjährigen Zweiten, Jürgen Wieser, sein. Der 39-Jährige kündigte vor zwölf Monaten an, dass er bei seiner zweiten Teilnahme den Hermann gewinnen werde. Zum weiteren Favoritenkreis gehören noch Michael Brand (Dritter 2007/Brakel) sowie Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf).
Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Titelverteidiger Elias Sansar, der nach einer Wadenverletzung außer Form ist, wie sein schwaches Abschneiden beim Paderborner Osterlauf bewies. Platz 23 über 10.000 Meter in 33:19 Minuten war für den Läufer der LG Lage-Detmold schon eine große Enttäuschung.

Auch das Frauenfeld ist exzellent besetzt. Vorjahressiegerin Sylvia Krull (LG Lage-Detmold) hat ebenso gemeldet wie Kirsten Heckmann (Siegerin 2006/SV Brackwede) und Dr. Iris Reuter (Siegerin 2004/SSC Hanau-Rodenbach). Sollte Melanie Genrich ihre Verletzung überwunden haben, wäre der 27. April ein besonderer Tag für sie: Die Gütersloherin würde dann beim Hermann ihren 30. Geburtstag feiern.

Die TSVE-Organisatoren weisen darauf hin, dass am Hermanns-Denkmal eine neue Verkehrsregelung gilt. Erstmals wird eine Vollsperrung der Zufahrtstraße eingeführt. Nur noch Busse gelangen zum Start. Zuschauer und Starter können ihre Autos auf dem Überlaufparkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße parken und werden mit Bussen zum Hermanns-Denkmal und wieder zurück gefahren.
Busse zum Start werden wie immer auch am 27. April ab 7 Uhr vom Gymnasium am Waldhof in Bielefeld eingesetzt.


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