FUSSBALL-REGIONALLIGA: Arminia Bielefeld II holt bei Spitzenreiter Wuppertal ein 1:1-Unentschieden
Wuppertal/Bielefeld. Zweiter Punkt für Regionalliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld II: Beim Wuppertaler SV gelang dem Team von Armin Perrey ein wichtiges 1:1. "Die Mannschaft ist heute für ihre vor allem in der ersten Halbzeit mutige Spielweise belohnt worden, das Ergebnis ist verdient", freute sich der Coach.
In Wuppertal angekommen, erwartete die Arminen gleich eine Überraschung: Wer geglaubt hatte, der Platz im Stadion am Zoo würde sich nach den tagelangen Regenfällen als knietiefes Schlammloch präsentieren, sah sich angenehm getäuscht. Natürlich hatte es auch im Bergischen Land geregnet, doch der Rasen war passabel bespielbar. Weniger gut stand es um die Sichtverhältnisse, so dass der Schiedsrichter die Bielefelder zum Tragen ihrer gelben Trainingsleibchen verdonnerte, da sie sonst nicht gut genug von den Wuppertalern zu unterscheiden gewesen wären.
Die Partie begann dann so, wie es vorherzusehen war: Der gastgebende Spitzenreiter setzte den Tabellenvorletzten sofort unter Druck. Doch die Arminia stand gut, ließ sich nicht hinten hineindrängen und spielte ordentlich mit. Der Lohn für dieses couragierte Auftreten folgte in der 20. Minute: Eine scharfe Hereingabe von Thilo Versick verwertete Gianluca Marzullo aus elf Metern zum 1:0. Beim nächsten Angriff der Wuppertaler ließ Patrick Platins einen Ball zur Seite abprallen, doch Julian Stöckner klärte vor dem einschussbereiten Kastrati.
In der Folgezeit versuchten die Gastgeber den Ausgleich zu erzwingen, doch Platins bewahrte sein Team gegen Weikl (31.) und Keita-Ruel (33.) vor einem Gegentor. Bei Schüssen von Pagano (41.) und erneut Weikl, der die Oberkante der Latte traf (44.), hat der Bielefelder Keeper auch zweimal das Glück des Tüchtigen. Auf der anderen Seite sorgte erneut Marzullo mit einem präzisen Schuss für Gefahr (37.).
Nach dem Wechsel kontrollierten die Gäste trotz weiterhin leichter Feldüberlegenheit der Wuppertaler die Partie. Auch dass Abwehrchef Carsten Rump nach einer knappen Stunde verletzt vom Feld musste, brachte die Jung-Arminen nicht aus dem Konzept, zumal den Gastgebern mit zunehmender Zeit immer weniger einfiel.
Um so überraschender dann der Ausgleich: In der 80. Minute prallte eine lang gezogene Rechtsflanke vom Pfosten zurück ins Feld – Kastrati schalte am schnellsten und beförderte den Ball über die Linie. Anschließend hatten die "Gelben" noch ein, zwei brenzlige Situationen zu überstehen, brachten das Ergebnis aber über die Zeit.