FUSSBALL-WESTFALENPOKAL: Partie des FC Türk Sport fällt aus unerfindlichen Gründen aus
Bielefeld. Von den beiden heimischen Vertretern im Fußball-Westfalenpokal war gestern nur der TuS Dornberg im Einsatz. Der Westfalenligist siegte beim Bezirksligisten TuS Erkeln glatt mit 3:0. Die Partie des FC Türk Sport wurde dagegen gar nicht erst angepfiffen.
FC Türk Sport - SV Rödinghausen ausgefallen. Als Türk Sports Fußball-Obmann Ali Eser gestern gegen 16 Uhr das Spielfeld am Kupferhammer abkreiden wollte, staunte er nicht schlecht: Ein großes Schild wies darauf hin, dass der Sportplatz seitens der Stadt gesperrt worden war.
In der Kürze der Zeit war bei der Behörde niemand mehr davon zu überzeugen, dass der Rasen eigentlich in gutem Zustand war und einer Austragung der Partie eigentlich nichts im Wege gestanden hätte. So mussten beide Parteien unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren, was vor allem für die Gäste einigermaßen ärgerlich war. "Diese Sperre verstehe, wer wolle. Damit hängen wir schon wieder ein Spiel", war aber auch Ali Eser nicht gerade glücklich.
TuS Erkeln - TuS Dornberg 0:3 (0:1). Die Dornberger waren während der gesamten 90 Minuten die klar überlegene Mannschaft. Sie versäumten es jedoch, aus ihren zahlreichen Torchancen Kapital zu schlagen. "Bis zur Pause konnten wir schon 4:0 führen", meinte Trainer Mario Ermisch, der in der ersten Halbzeit jedoch nur ein Tor durch Ugur Pamuk (33.) notieren konnte: Der Stürmer war in den gegnerischen Strafraum eingedrungen und hatte aus zehn Metern getroffen.
Nach dem Wechsel sorgte Mario Bertram mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern schnell für klare Verhältnisse (47.). Anschließend dauerte es dann aber bis zur 70. Minute, ehe erneut Ugur Pamuk den Endstand herstellte. Als die Erkelner auf Abseits spielten, liefen gleich drei Gäste-Akteure frei aufs Tor zu, so dass Pamuk keine Mühe hatte. "Eigentlich war das eine ganz sichere Sache, aber wir hätten uns das Leben auch ein bisschen einfacher machen können", resümierte Ermisch.