Bielefeld (blue). Die Aufstiegsambitionen von Türkgücü Sennestadt haben einen herben Dämpfer erhalten - und zwar aufgrund des Verhaltens der eigenen Zuschauer. Der Mannschaft, die bislang auf dem zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga B lag, wurden sechs Punkte abgezogen, weil sich die Fans mehrfach in dieser Saison nicht benehmen konnten.
Auslöser für dieses Urteil der Kreisspruchkammer war der Abbruch der Partie Türkgücü gegen SC Hicret II am 11. Dezember. Dabei war es zu Tumulten direkt neben und auch auf dem Spielfeld zwischen Zuschauern, Offiziellen und Spielern gekommen. Der Schiedsrichter brach das Spiel daraufhin ab. Die Begegnung wurde jetzt für beide Seiten als verloren gewertet, zudem müssen beide Vereine je 100 Euro Geldstrafe zahlen.
Türkgücü muss zusätzlich zur 6-Punkte-Strafe noch 200 Euro wegen des unsportlichen Verhaltens der Fans zahlen. Die Spruchkammer um den Vorsitzenden Michael Daalmann ahndete damit das wiederholt schlechte Auftreten der Sennestädter Zuschauer. Bereits beim Aufstiegsspiel im Juni 2011 gegen die SG Oesterweg und im September im Ligaspiel beim VfL Oldentrup waren Türkgücü-Fans und -Spieler aufgefallen. "Wir müssen jetzt sehen, wie es weitergeht", sagt Daalmann. Sollte es zu weiteren Disziplinlosigkeiten kommen, müsse der Kreis auch über einen Ausschluss des Vereins nachdenken. Über den müsste aber der westfälische Fußballverband entscheiden.
Einen Nachtrag gibt es noch zur Hallenstadtmeisterschaft. In der Zwischenrunde in der Rosenhöhe sind sich Volkan Ünal (SuK Canlar) und Fatih Akyol (SC Hicret) in die Quere gekommen. Ünal fehlt dem Bezirksligisten wegen eines tätlichen Angriffs auf seinen Gegenspieler nun für zwölf Wochen (bis zum 4. April einschließlich). Akyol muss vier Wochen pausieren.





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