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27.11.2012
Zufriedene Mienen bei den Oberligisten
AMATEURLAGER: Auszeichnung für Theermann / Lob für Turhan und Langemann

Ausgezeichnet | FOTO: OTT

Bielefeld. Am Totensonntag-Wochenende ruht der Ball auf den meisten Plätzen. Arminias Amateure und der TuS Dornberg, die beiden heimischen Oberligisten, pausierten jedoch nicht und nutzten den Samstag dazu, eine weitere Saisonetappe erfolgreich zu meistern.

Besonders im Hinblick auf das schwere Restprogramm in der Liga war Zafer Atmaca glücklich darüber, dass seine Mannschaft das Westfalenpokal-Achtelfinale souverän für sich entschied. "Man kann Bad Salzuflen zwar nicht mit einem Oberligisten vergleichen, dennoch war es gut, im Rhythmus zu bleiben. Bis zur Winterpause haben wir mit Erndtebrück, in Neuenkirchen und daheim gegen Gütersloh noch ein hartes Programm vor uns", sagte Dornbergs Trainer. Atmacas Ziel ist es, auch vor dem Jahreswechsel "über dem Strich zu stehen".

Der Westfalenpokal ist dann erst im Februar wieder ein Thema. Ligakollege Lippstadt heißt der Gastgeber der Dornberger im Viertelfinale. Eine schwere Aufgabe, dennoch sieht Atmaca seine Mannschaft nicht chancenlos: "Das sind 50:50-Spiele. Immerhin haben wir ja auch den SC Verl aus dem Pokal werfen können." Im Halbfinale könnte Arminia Bielefeld - sofern der Drittligist sein Spiel in Maaslingen gewinnt - als Gegner locken. Der Sieger wäre dann für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde im nächsten Sommer qualifiziert - ein Highlight für jeden Amateurklub. Gern erinnert man sich an den Auftritt des VfB Fichte gegen Borussia Mönchengladbach auf der Alm.

Auf der Alm würden sie gern spielen, doch zuletzt war die Rußheide ihr Arbeitsplatz. Die Rede ist von Olcay Turhan und Stefan Langemann. Die beiden Arminen, die zum Profikader gehören, sorgen derzeit in der Oberliga für Furore. Nicht zuletzt wegen ihrer Leistungen und Tore kletterten die "kleinen Arminen" auf Platz vier der Oberliga. Am Samstag im Nachholspiel in Neuenkirchen besorgte Olcay Turhan den 1:1-Ausgleich. Langemann erhöhte auf 2:1, dann machte Turhan kurz vor Schluss mit dem 3:1 alles klar. "Die beiden machen uns im Moment viel Freude. Dass sie den Sprung in die erste Elf noch nicht geschafft haben, ist keine Entscheidung gegen sie", sagt Arminias Cheftrainer Stefan Krämer über das hoffnungsvolle Duo.

Beide würden sich prima entwickeln und tadellos im Training mitarbeiten. "Sie haben allerdings das Pech, dass auch die übrigen Spieler nicht nachlassen", sagt Krämer. Turhan, Langemann und auch der einige Male in der "Zwoten" eingesetzte Marc Lorenz würden dazu beitragen, dass das Klima innerhalb des Kaders so gut ist. "Ich glaube, wir profitieren in hohem Maße davon, dass wir einen sehr homogenen Kader haben, in dem alle mitziehen", so Krämer. Sollte Olcay Turhan, den der DSC-Trainer im defensiven Mittelfeld am besten aufgehoben sieht, verletzungsfrei und mit Trainingseifer durch die Woche gehen, gehört er zum Kader für das Aachen-Spiel. Zuletzt hatte der 23-Jährige schon im Aufgebot gegen Stuttgart gestanden. Auch Langemann war schon einige Male nominiert worden.

Noch einmal zurück zum TuS Dornberg. Vor dem Pokalspiel gegen Salzuflen stand Jannis Theermann im Rampenlicht. Er wurde vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen im Rahmen des "BayWa Cup - Tor Deines Lebens" für seinen Volleyschuss aus etwa 40 Metern aus dem Oberligaspiel gegen Arminia II geehrt. Sein Treffer bedeutete den 2:2-Endstand.

Der Defensivspieler bekam einen Pokal, einen iPod shuffle und ein Trainingstop. Zudem erhielten die Mannschaft 1.000 Euro und der Verein einen Warengutschein von 500 Euro. Für den Fußball-Kreis nahm Vorstandsmitglied und Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Reiner Koller die Auszeichnung vor.



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