Löhne. Klein, aber fein war der 16. Löhner Triathlon Aquarius-(Wo)man in diesem Jahr. Waren es im vergangen Jahr noch rund 300 Teilnehmer, so gingen diesmal nur rund 160 Aktive an den Start - und davon waren mehr als die Hälfte Bambini und Schüler sowie Schülerinnen.
Das späte Ferienende und der Triathlon in Exter tags zuvor sowie das miese Wetter in den Tagen zuvor (beim Wettkampf war es ein wenig kühl, aber trocken) lockten die Sportler überall hin, nur nicht nach Löhne. Dennoch strahlte Peter Dortschy, Abteilungsleiter Triathlon beim SC Aquarius: "Ich bin rundum zufrieden mit der Veranstaltung. Alle sind heil von der Radstrecke gekommen und der Wettergott präsentierte sich von seiner besseren Seite. Dabei war die Regenwahrscheinlichkeit mit 70 bis 80 Prozent angegeben worden.
Ich hatte am Sonntag um 7 Uhr noch gedacht O-Gott, O-Gott, denn es war wieder was runtergekommen." Einen super Job machten alle, die etwa 50 Helfer vom Verein (einige schippten am Samstag unterhalb der Werre-Brücke, wo die Laufstrecke entlang ging, eine Dreiviertelstunde Schlamm weg), die DLRG-Ortsgruppe Löhne, die Polizei auf der Radstrecke, die Johanniter und die Feuerwehr der Löschgruppe Löhne-Obernbeck, die aufgrund der sintflutartigen Regenfälle in den Tagen zuvor schon reichlich im Einsatz war.
Einen Job als Streckenposten und Bahnenzähler beim Schwimmen bekam auch Günter Braun aus Lübbecke. "Er ist Arzt, hatte am Sonntagmorgen angerufen und gefragt, ob er was machen kann", erzählt Peter Dortschy. "Das ist eine super Geste und zeigt, wie beliebt der Löhner Triathlon ist. Zum Glück brauchte er nicht als Arzt tätig werden," sagt Dortschy, der trotz geringener Teilnehmerzahlen schon lange nicht so eine gute Stimmung bei dieser Veranstaltung erlebt habe.
Die Aktiven zollten dem SCA auch durchweg Lob für die gute Organisation und hatten auch Spaß auf der Strecke. Sascha Krietenstein vom Tri-4-Fun des SV Kutenhausen/Todtenhausen, Sieger über die Sprintdistanz, fand es "schön anstrengend. Die Laufstrecke war sehr schön, weil sie überschaubar ist und man den oder die Gegner sehen kann. Die Radstrecke hatte drei Einheiten: bergauf, bergab, wobei man sogar strampeln musste und wieder bergauf.
Es hat richtig Spaß gemacht", sagt der 37-Jährige, der schon in Löhne am Start war, im Schwimmen als Dritter aus dem Becken kam, auf der Radstrecke die Führung übernahm und beim Laufen noch ausbaute. Auch die Bambini hatten sehr viel Spaß und waren mit großer Begeisterung bei der Sache.