Die Erfolgskurve der SG Bünde-Dünne zeigt in der Handball-Bezirksliga weiterhin steil nach oben, weil die letzten Gegner schlichtweg nicht das Zeug hatten, den Spitzenreiter annähernd zu gefährden.
Peter Schlägers Warnrufe im Vorfeld der Spiele schienen in diesem Licht immer ein wenig überzogen. Wenn Schläger vor dem Spiel am Sonntagabend um 18 Uhr bei der Spvg. Versmold von einem "schweren Gang" spricht, dann ist das keine automatische Warnung vor dem nächsten Gegner. Versmold hat sich weiter entwickelt und die letzten vier Spiele gewonnen. "Wer in Schildesche mit drei Treffern Differenz gewinnt, kann nicht schwach sein." Schläger hofft, dass seine Spieler die Zeichen der Zeit erkennen und hoch konzentriert das Spiel in der Versmolder Sporthalle eröffnen.
Welche Spieler dort auflaufen, weiß Schläger gar nicht so richtig. Die Studenten Johann Steinmeier und Simon Beckmann werden laut Schläger nicht dabei sein. Tim Richter ist noch krank geschrieben und Tobias Paffrath auf Klassenfahrt. Stefan Proksas Wurfarmprobleme zwingen den halbrechten Rückraumspieler zu einer weiteren Pause. "Nico Mailänder wird aushelfen." Mehr konnte Schläger einen Tag vor dem Duell mit dem Tabellendritten nicht sagen. "Ich weiß es noch nicht, wie wir auflaufen können." Unter diesen Umständen wird das Spiel in Versmold zu einem schweren Gang. Die Spielvereinigung hat viel Selbstbewusstsein aus den letzten Siegen gezogen. "Der Primus kann kommen", hört man von dort.







