Rheda-Wiedenbrück (sp). Die Turnerinnen der TSG Rheda haben die erste wichtige Leistungsüberprüfung in diesem Jahr bestanden. "Nach diesen guten Ergebnissen dürfen wir dem ersten Auftritt unserer 1. Mannschaft in der Verbandsliga am 20. März beruhigt entgegensehen", strahlte Trainer Petra Beckstett nach dem Landescup und der Qualifikation für die westfälischen Meisterschaft, die am Wochenende in Ibbenbüren ausgetragen wurden. Tatsächlich hatten sich die Rhedaerinnen bei diesem Wettbewerb gegen die Vertreterinnen von 27 westfälischen Vereinen glänzend in Szene gesetzt.
Die leistungsstärkste Gruppe stellten die KM-2-Turnerinnen, für die es in vier Altersklassen um die Qualifikation zu den westfälischen Titelkämpfen am 1. Mai in Bünde ging. Bei den Zwölf bis Dreizehnjährigen hatte sich die amtierende westfälische Meisterin, Leonie Schmedthenke, einiges vorgenommen. Mit Höchstnoten an allen Geräten kam die Rhedaerin auch auf gute 44,55 Punkte, gewann sicher und kann sich nun in Ruhe auf die westfälischen Titelkämpfe konzentrieren.
Jana Terhechte holte bei den vierzehn bis fünfzehn Jahre alten Mädchen mit 44,55 Punkten einen weiteren Meistertitel für die TSG Rheda. Fiona Mennen erreichte hier mit ordentlichen Leistungen Platz zwölf, hatte aber keine Chance, sich weiter zu empfehlen.
Die Fahrkarte zur westfälischen Meisterschaft löste dafür Lena Bieniek als Achte im Wettkampf der sechzehn- bis siebzehnjährigen Turnerinnen. Johanna Depenbusch wurde Neunte und hofft jetzt, als Reserveturnerin noch ins Meisterschaftsfeld zu kommen.
Bei den vierzehn bis fünfzehn Jahre alten Mädchen in der KM 3 gingen für die TSG Rheda Alicia Kröll und Emelie Holterdorf ins Rennen. Die beiden Vertreterinnen der TSG Rheda II erhielten an allen Geräten hohe Wertungen, mussten jedoch jeweils einmal den Schwebebalken verlassen. Kröll belegte deshalb nur den 5. Platz. Ein halber Punkt fehlte ihr zur Vizemeisterschaft. Holterdorf erreichte den 9. Platz unter 18 Teilnehmerinnen.
Bei den Zehn- bis Elfjährigen war Carla Feuersträter das Maß der Dinge. Trotz eines Patzers am Stufenbarren gewann das "Küken" der ersten Rhedaer Mannschaft ihren ersten Titel beim Landescup. Merle Müssemann wurde Achtzehnte.
Einen guten Eindruck hinterließ Jil Zeidler im Wettkampf der zwölf- bis dreizehn Jahre alten Mädchen. Mit der dritthöchsten Wertung am Stufenbarren erturnte sie sich den 10. Platz unter 29 Teilnehmerinnen.









