Gütersloh (wot). Mit einer Leistung, von der Trainer Andreas Norek "schockiert" war, kassierten die Westfalenliga-Fußballerinnen des SV Spexard beim Kellerkind Fortuna Münster am Sonntag eine 1:4-Niederlage. "Die Mannschaft war körperlich und gedanklich überhaupt nicht auf dem Platz. Fußballerisch war das absolute Minderkost", grantelte Norek.
Nach einem 0:2 Rückstand wegen leichtfertiger Ballverluste (7./20.) schöpfte der Spexarder Coach in der 32. Minute noch einmal Hoffnung: Nena Gelheut verwertete die Vorarbeit von Yvonne Ulke sehenswert zum Anschlusstreffer. Doch damit hatten die "Spechte" ihr Pulver auch schon verschossen. "Ein einziger Geistesblitz reicht eben nicht", bemerkte Norek bissig. Schon in der 42. Minute erhöhte Münster auf 3:1.
Zwar gelang es den Spexarderinnen in der 2. Halbzeit, die Optik etwas zu schönen, doch zwingende Torchancen erspielten sie sich gegen den kämpferisch wild entschlossenen Abstiegskandidaten nicht. Ein Konter in der 84. Minute sorgte für den Endstand. Statt den 5. Tabellenplatz zu verteidigen, rutschte das Norek-Team auf Rang sieben ab.
SV Spexard: Ottens – Kipshagen, Swiers (76. Held), Singendonk (55. Vogelsang), Bünemann – Kulik, Heublein, I. Ulke, Siek – Y. Ulke, Gelheut.









