Rietberg. Mit Rang vier haben die Landesligafußballer von RW Mastholte ihr selbst gestecktes Ziel (Top-5) erreicht. Eine bessere Platzierung verspielten die Rot-Weißen zu Beginn des zweiten Saisonteils, als erst im vierten Spiel mit einem 1:0 gegen Beckum der erste Sieg nach der Winterpause gelang.
Mit dem Einzug ins Kreispokalfinale, das gegen den NRW-Ligisten SC Wiedenbrück erst im Elfmeterschießen verloren ging, setzte RWM ein weiteres Ausrufezeichen. Gerade die positiven Pokalresultate, zu denen auch der 3:1-Sieg im Halbfinale beim SV Spexard gehört, zeigen indes, dass die Mannschaft im Punktekampf nicht immer ihr wahres Leistungsvermögen abrief. Dass Patrick Kosfeld und Peter Brucksch ihren Klub kurz vor Saisonende mit der Ankündigung ihres Wechsels zu SuS Westenholz überraschten, trübte die Stimmung beim Trainerduo Dirk Sellemerten und Guido Nübel. Auch die mit Undiszipliniertheiten eingeleitete Trennung von Stürmer Lars Schröder gehörte zu den unerfreulichen Entwicklungen.
Weit mehr Freude bereiten den Mastholter Verantwortlichen stattdessen die vielen Eigengewächse, die in die erste Mannschaft drängen. Andre Schledde zum Beispiel wurde bereits in seinem zweiten Seniorenjahr zum zuverlässigen Defensivakteur, der in allen Begegnungen aufgeboten wurde: 29 Mal in der Innenverteidigung und einmal, mangels Offensivakteuren beim 1:1 in Lünen, sogar als Angriffsspitze. Der nächste, der auf diesem Weg weiter machen könnte, ist mit Andreas König ein talentierter Angreifer aus der RWM-A-Jugend. Die Bilanz in Zahlen:
4. Platz, 52 Punkte (16 Siege, 4 Unentschieden, 10 Niederlagen), 56:43 Tore.
Einsätze: Andre Schledde 30 (2 aus, 1 ein), Christian Nagorniewicz 28 (2 aus), Corrado Modica 27 (3 aus), Damian Piossek 27 (13 aus, 3 ein), Rene Siede 26 (7 aus, 1 ein), Sebastian Richter 26 (6 aus, 7 ein), Markus Zuraski 25 (3 aus, 4 ein), Florian Kapp 24, Lars Schröder 24 (3 aus, 2 ein), Peter Brucksch 24 (8 aus), Holger Heppe 23 (2 aus), Patrick Kosfeld 22 (3 aus, 3 ein), David Mennie 22 (4 aus, 13 ein), Daniel Uhland 19 (7 aus, 8 ein), Dominic Bergamo 16 (5 aus, 3 ein), Sascha Peterburs 11 (2 aus, 8 ein), Andreas König 7 (6 ein), Daniel Schledde 6 (4 ein), Philipp Spiekermann 5, Tim Bolte 3 (1 aus, 2 ein), Lars Wimmelbücker 3 (3 ein), Patrick Wallach 2 (1 ein), Philip Lüningschröer 1, David Hartenstein 1 (1 ein),Lars Nowoczin 1 (1 ein), Yilmaz Tuncel 1 (1 ein).
Tore: Schröder 9, Richter 7, Piossek 7, Nagorniewicz 7, Uhland 6, Zuraski 5, Brucksch 4, Bergamo 2, Mennie 2, Schledde 2, Heppe 1, Kosfeld 1, Modica 1, Siede 1.