Harsewinkel (kra). Spitzenspiel in der Handball-Landesliga, Staffel 2: Tabellenführer TSG Harsewinkel muss morgen bei Verfolger DJK Sparta Münster antreten. "Wenn wir diese Partie gewinnen, können wir schon mal den Rechenschieber herausholen", sagt Burkhard Schlee-Borren. Liebend gern würde der Leiter der TSG-Handballabteilung Titel und Aufstieg nach einem Heimspiel feiern. Die aktuellen Rechengrundlagen: Zehn Punkte Vorsprung bei noch elf Spielen.
Mike Bezdicek will davon nichts wissen. "Münster hat gerade beim TuS 97 II gewonnen. Wir tun gut daran, diesen Gegner ernst zu nehmen." Nicht vergessen hat der TSG-Coach auch die Hinrundenpartie, in der sich die Münsteraner mit ihrer strukturierten Spielweise trotz des krachenden 27:46 gut verkauften. "Und mit Ailko Fischer haben sie noch einen Rückraumspieler in der Hinterhand, der jedem Gegner Probleme machen kann", warnt Bezdicek vor dem Piloten, der allerdings weder im Hinspiel noch vor Wochenfrist im Aufgebot der DJK landete.
Mit Wohlgefallen registrierte der TSG-Coach beim 35:20 in Hohne, dass seine Truppe nach einigen etwas schwächeren Spielen wieder kompromisslos auftrat. Weil die 2. Mannschaft unbedingt in die Bezirksliga aufsteigen soll, ist geplant, weiter Spieler aus dem Landesligateam abzustellen. In Hohne pausierte deshalb schon einmal Rechtsaußen Jan Gillessen.







