Herford. Er war wieder unterwegs: NW-Mitarbeiter Stefan Hageböke vergnügte sich im Bayrischen, erlebte ein Knopfler-Konzert, kaufte Bier – und wollte Fußball gucken. Sein neuester Bericht.
Von witterungsbedingten Spielausfällen blieb der Fußballkreis Herford in dieser Saison größtenteils noch verschont. Dank des trockenen November-Wetters scheint auch 20 Kilometer südlich von Kassel am Rande des Söhrewaldes nichts gegen eine Austragung des Gruppenligaspiels zwischen dem FC Körle und 1. FC Schwalmstadt II zu sprechen. Auf der Weiterreise von Melsungen erweisen sich jedoch plötzlich aufkommende Nebelschwaden als Spielverderber für die als Abrundung eines dreitägigen Bayern-Ausflugs auserkorene nordhessische Siebtliga-Partie.
Von witterungsbedingten Spielausfällen blieb der Fußballkreis Herford in dieser Saison größtenteils noch verschont. Dank des trockenen November-Wetters scheint auch 20 Kilometer südlich von Kassel am Rande des Söhrewaldes nichts gegen eine Austragung des Gruppenligaspiels zwischen dem FC Körle und 1. FC Schwalmstadt II zu sprechen. Auf der Weiterreise von Melsungen erweisen sich jedoch plötzlich aufkommende Nebelschwaden als Spielverderber für die als Abrundung eines dreitägigen Bayern-Ausflugs auserkorene nordhessische Siebtliga-Partie.
"Wir haben früher in solchen Situationen alte Ölfässer auf den Platz gestellt und darin Feuer gemacht. Danach konnten wir spielen", unterbreitet die Gästedelegation einen Vorschlag, der aufgrund inzwischen verschärfter Umweltgesetze aber umgehend verworfen wird. "Unter diesen Bedingungen geht nichts. Wenn ich meine Assistenten nicht sehe, kann ich keine Kommunikation betreiben", weist Schiedsrichter Peter Rehmet auf die erforderliche freie Sicht von Tor zu Tor sowie von einer Seitenlinie zur anderen hin. Besserung bringt auch die 30-minütige Wartezeit nicht, so dass der Rangsechste nun am 16. November einen vierten Anlauf für sein Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht unternimmt.
"Das ist der Running Gag: Der Originaltermin wurde wegen einer Spieler-Hochzeit verlegt, der Ausweichtermin passte den Schwalmstädtern nicht und jetzt der Spielausfall", kommentiert Körles Trainer Jörg Müller. Glück im Unglück hat hierbei der NW-Beobachter, liegt doch die eingenebelte Sportstätte auf seinem Rückweg, während der im 75 Kilometer entfernten Friedewald wohnende und eigens Überstunden abfeiernde Referee Rehmet eine größere Odyssee zu bewältigen hat. "Das ist natürlich alles sehr ärgerlich. Hinzu kommen noch zweimal 30 Kilometer, um meine Assistenten abzuholen und nach Hause zu fahren."
Einen Tag zuvor stand nahe der Regensburger Stadtgrenze hingegen Oktober-Nebel als Glückspate für verbesserte sportkulturelle Reisebedingungen. Hierdurch wurde der Besuch des 2:1 endenden oberpfälzischen Bezirksoberliga-Nachholspiels zwischen dem TSV Kareth-Lappersdorf und dem SV Sorghof erst ermöglicht.

HSV Borussia Friedenstal
TuS Spenge


