Spenge (wad). Fünf Spiele hat der TuS Spenge in der Handball-Oberliga in Folge gewonnen, davon die letzten drei gegen Teams aus dem Spitzenfeld. Kein Wunder, dass das Selbstvertrauen der Spenger Akteure von Partie zu Partie anwächst. Beginnend mit der Begegnung bei Teutonia Riemke am Samstag ab 19 Uhr steht der TuS nun vor einer Reihe Aufgaben, die das Team als Favorit angeht.
"Unser Anspruch muss sein, das Spiel in Riemke genau so konzentriert anzugehen wie die Partien gegen die Spitzenteams in den Wochen zuvor. Wir dürfen da nicht einen Deut nachlassen", sagt Trainer Achim Frensing. Alleine schon der Gedanke ans Hinspiel sollte Warnung genug sein. Da gelang dem TuS zwar mit 28:25 der erste Saisonsieg, zur Pause lag Spenge aber mit 13:14 zurück und tat sich bis zum Ende schwer. "Der Gegner ist körperlich sehr stark und verfügt über ordentlich Durchschlagskraft im Rückraum", sagt Achim Frensing. Zudem verfügt das Team aus dem Ruhrgebiet über eine
effektive Abwehrarbeit. Hinter Spenge (441) hat Riemke die wenigsten Gegentore (454) kassiert, allerdings bei einem Spiel weniger (16) als die meisten anderen Mannschaften (17).
Riemke scheint aber immer dann Probleme zu bekommen, wenn viel gewechselt werden muss. "Wir müssen 60 Minuten Dampf machen und Riemke läuferisch unter Druck setzen", sagt der Spenger Coach, der bis auf die Langzeit verletzten Marco Büschenfeld und Simon Grote Bestbesetzung aufbieten kann. "Bei Simon hat der Arzt positive Signale gegeben. Er kann am Montag wieder vorsichtig ins Mannschaftstraining einsteigen", sagt Frensing. In den nächsten Wochen ist ein Einsatz des Kreisläufers aber noch kein Thema.