Bochum. Der TuS Spenge bleibt dem VfL Gladbeck in der Handball-Oberliga auf den Fersen. Mit 34:20 (17:11) setzten sich die Spenger im Auswärtsspiel bei Teutonia Riemke sicher durch und festigten damit ihren zweiten Tabellenplatz. "Das, was wir uns taktisch vorgenommen, haben wir umgesetzt. Großes Kompliment an die Mannschaft", sagte Trainer Achim Frensing.
Der Coach hatte von seinen Mannen verlangt, genau so konzentriert zu agieren wie bei den Siegen gegen Spitzenteams in den vergangenen Spielen, 60 Minuten Dampf zu machen und den körperlich starken Gegner läuferisch unter Druck zu setzen. Genau das gelang den Spengern, auch wenn die Akteure im Zuge von hohen Führungen das eine oder andere Mal die falsche Entscheidung trafen. Was Riemke aber nur ein wenig heran kommen ließ. Im Tor stand diesmal 60 Minuten lang Tobias Linke und der verlieh seinem Team viel Sicherheit. "Tobias hat ein starkes Spiel hingelegt", lobte Frensing, der auch in der kommenden Saison auf das Geapann Sascha Grote/Tobias Linke bauen kann.
Riemke führte 2:1 und 3:2, kam beim 4:4 zum letzten Mal zum Ausgleich. Dann setzte sich der Gast über 7:5 bereits vorentscheidend auf 14:5 ab. Die Abwehr präsentierte sich als Bollwerk, eroberte viele Bälle, was Spenge die Chance zu vielen Gegenstößen gab. Zwar kamen die Hausherren unmittelbar nach der Pause noch einmal auf fünf Tore heran (17:12 und 18:13), doch Spenge baute den Vorsprung dann wieder auf 20:13 und 26:14 aus.
Dass sich Abwehrspezialist Jan Ober bereits in der 36. Minute die zweite Zeitstrafe einfing, machte sich nicht negativ bemerkbar. Seine Rolle übernahm Florian Bußmeyer. "Florian hat das gut gelöst und auch vorne das Spiel angetrieben, auch wenn ihm ein Torerfolg versagt blieb", meinte Frensing, der die "geschlossene Mannschaftsleistung" hervor hob. In Hinrunde gelang gegen Riemke mit 28:25 der mühsame erste Saisonsieg, diesmal hatte der Gegner nicht den Hauch einer Chance. Ein Zeichen, wie gut sich die Spenger Mannschaft in den letzten Monaten entwickelt hat.
"Wir wollen Gladbeck auch weiter zeigen, dass wir nicht locker lassen", sagte Frensing.