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14.04.2010
Sogar FC Liverpool will Nachwuchskicker aus Höxter
FUSSBALL: Koray Günter (15) ist bei Borussia Dortmund auf dem Sprung zum Profi
VON UWE MÜLLER

Gute Laune | FOTO: BUOB

Höxter/Dortmund. Er ist ballsicher, technisch stark, hat enormes Durchsetzungsvermögen und verfügt über ein exzellentes Kopfballspiel. Das zeichnete Koray Günter schon in der C-Jugend der Spvg. Brakel aus. Die verließ der Höxteraner im Sommer 2008 Richtung Borussia Dortmund. Und nur zwei Jahre später könnte der nächste Sprung in der Karriereleiter anstehen. Kein geringerer als der FC Liverpool hat bei Koray Günter angeklopft.

"Liverpool hat ihn beoachten lassen und die waren besonders von seiner Kopfballstärke angetan. Die würden ihn schon gerne nehmen - aber erst, wenn er 16 Jahre alt ist", sagt Naziye Günter, die Mutter des noch 15-jährigen Koray. "Er will Profi-Fußballer werden", würde sie ihren Sohn bei seinem großen Ziel auch unterstützen, wenn er nach England gehen würde. "Ich denke aber das wird nichts", hat Koray Günter seine Entscheidung schon getroffen. "In Dortmund gefällt es mir super. Die Trainer setzen auf mich, ich komme hier mit allen zurecht."

Beim SV Höxter lernte er das Fußball-ABC, ging dann als D-Jugendlicher nach Brakel, ehe er ins Ruhrgebiet wechselte. Beim BVB kam aber die große Umstellung für den Höxteraner, der bisher immer Stürmer spielte. "Ich dachte, ich sollte hier Tore schießen, dann wurde ich aber in die Abwehr gesteckt. Da habe ich mich anfangs aufgeregt, aber mittlerweile spiele ich sehr gerne als Innenverteidiger. Es macht mir Spaß. Zudem gibt es sehr viele gute Stürmer, aber Innenverteidiger nicht." Koray Günter geht in Dortmund zur Schule und wohnt mit einigen Mannschaftskollegen in einer alten Villa, die der BVB gekauft und zu einer Art Fußball-Internat umgebaut hat. "Da hat jeder sein eigenes Zimmer", fühlt er sich pudelwohl. Auch in der Schule läuft es gut.

"Da achten die Trainer auch immer drauf", erklärt Koray, der noch bis zum Ende der Saison bei der Bundesliga-A-Jugend der Borussen eingesetzt wird - und das als jüngerer Jahrgang der B-Jugend. Das sagt schon viel über die Wertschätzung der Dortmunder Trainer aus. "In der A-Jugend trainieren wir auch mal mit Profis, das spornt zusätzlich an. Aber mit Jürgen Klopp hatte ich bisher noch keinen Kontakt - das kommt vielleicht, wenn ich auch altersmäßig zur A-Jugend gehöre", träumt Koray auch ein bisschen von den 80.000 Zuschauern im Westfalenstadion.


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Kommentare
ich finde es gut wie sich ein spieler entwickeln kann wie koray ich habe mit ihm zusammen in der westfalenauswahl gespielt damals war er schon gut aber nicht so wie jetzt mein respekt wie man sie weiter entwickeln kann.

@alle: Man könnte aber auch die Gegenfrage stellen: Wieso muß ein Verein wie der FC Liverpool Nachwuchsspieler in Deutschland suchen? Ich denke, es ist halt branchenüblich, im Ausland zu Scouten. Dennoch könnte man diese Reisekosten einsparen.

WER IST DENN ARMINIA, wenn es um Scouting in den eignen Reihen geht. Da fängt der Diletanttismus doch schon an.Arminia hat sich selber nicht im Griff und soll dann in OWL noch sichten, das haben die noch nie gekonnt.Wie vieles anderes auch..Provinzclub....bleibt Provinzclub, mit oder ohne einer unwichtigen Strukturänderung. Hauptsache die " Alte Seilschaft" bliebt Im Aufsichtsrat.

......der war wahrscheinlich für Arminia Bitterfeld zu schlecht seinerzeit.....

Wo waren eigentlich die Arminia-Scouts, als dieses ostwestfälische Talent ins Ruhrgebiet wechselte? Oliver Kirch, der in Verl groß auftrumpfte, musste erst von Mönchengladbach verpflichtet werden, eher Arminia auf ihn aufmerksam wurde. Arminia schafft es noch nicht einmal, Talente vor der eigenen Haustüre zu scouten. Das zeigt, wie schlecht an der Melanchtonstraße gearbeitet wird. Als sich der BVB Günters Dienste sicherte, war Herr Dammeier übrigens auch schon beim DSC im Amt. Und der soll jetzt als Jugendkoordinator tätig werden. Mir wird bereits Angst und Bange. Mal schauen, was uns Herr Dammeier da wieder für finnische Wunderstürmer und österreichische Stürmergranaten aus Wiens Wilder Liga hervorzaubert.


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