Höxter. Mit 14 Judoka startete der HLC Höxter beim Westfalen-Einzelturnier in Witten. Aus der HLC-Mannschaft stach Pauline Starke heraus - sie gewann souverän bei der U14. Das Niveau der Veranstaltung ist fast gleichzusetzen mit der westdeutschen Landesmeisterschaft.
Pauline Starke, eine der erfahrenen U14-Kämpferinnen des HLC, ließ keiner ihrer Gegnerinnen auch nur den Hauch einer Chance. Sie gewann alle ihre Kämpfe vorzeitig mit Ippon und belegte souverän den ersten Platz. Nach einer ausgeglichenen Wettkampfbilanz mit zwei gewonnen und zwei verlorenen Kämpfen beendete Frauke Lähne das U14-Turnier auf einem sehr guten fünften Platz.
Nils Becker (U17) kämpfte sich routiniert durch das Turnier und stand schlussendlich im Finale, in dem er knapp unterlag. Bei den U17-Damen platzierte sich Charleen Spieker nicht. Die lange Verletzungspause und der damit verbundene Trainingsausfall machten sich bemerkbar. Anders verlief der Wettkampf für Julia Starke. Durch eine kleine Unachtsamkeit verlor sie ihren zweiten Kampf gegen die spätere Drittplazierte. Vom Ehrgeiz gepackt kämpfte sie sich durch die komplette Trostrunde und beendete das Turnier auf dem dritten Platz.
Judith Lammersmann musste in einer für sie ungewohnten höheren Gewichtsklasse starten. Sie konnte zwar ihren ersten Kampf mit einem sehenswerten Harai goshi (Hüftfeger) gewinnen, schied anschließend aber aus.
Svenja Becker konnte sich an diesem Tag nicht durchsetzen. Da zusätzlich zur höheren Altersklasse die Gewichtsklassen zusammengelegt wurden, startete sie zwei Klassen höher.
Bei den Senioren traten die beiden Höxteraner Simon Lähne und Jurij Seryj an. Lähne, eigentlich ein Wettkämpfer der U20, sammelte bei diesem Turnier nur Erfahrung. Anders erging es Jurij Seryi - souverän bestritt er seine Kämpfe und belegte schließlich den in dieser Altersklasse guten fünften Platz.
In einem enorm starken Teilnehmerfeld mit 28 Judoka in seiner Alters- und Gewichtsklasse belegte Dominik Grothe (U 14) einen hervorragenden siebten Platz. Max Hagedorn, frisch gebackener Bezirkskader-Athlet, bestätigte durch einen zweiten Platz seine Berufung in diese Auswahl. Enno Schüler, ein meist auf Kreisebene startender Judoka, besiegte seinen ersten Gegner mit Haltegriff, konnte sich aber aufgrund seine Unerfahrenheit noch nicht platzieren. Max Dürr setzte in der für ihn neuen höheren Altersklasse noch keine Akzente. Die Trainer sind sich aber sicher, dass sich die gewohnten Wettkampferfolge auch bei ihm wieder einstellen. Linda Glenewinkel, Senioren des HLC, startete nach einer mehrjährigen Trainingspause erstmalig bei einem Turnier auf diesem Niveau. Deshalb ging es für sie zuerst um Wettkampferfahrung. Sie wurde Fünfte.