Alhausen/ Pömbsen "Wir haben in einer Kämpferliga nicht unbedingt Spitzenfußball geboten, aber trotzdem das Nötige getan, um unser Ziel zu erreichen", sagte Marc Beineke, der seit der Winterpause Trainer in Alhausen ist. Der SV Alhausen/ Pömbsen ist wieder zurück in der Kreisliga A.
Nach einem Jahr Abstinenz hat die Mannschaft den direkten Wiederaufstieg geschafft. Gestern Abend besiegte die Mannschaft den Tabellenletzen BSVEntrup und schafften somit drei Spieltage vor Saisonende den vorzeitigen Aufstieg in die A-Luiga.
Mit über hundert geschossenen Toren und nur neunzehn Gegentoren (0,66 pro Spiel) ist das Team nach den Absteigern FC Stahle und SV Brenkhausen/ Bosseborn aus der Bezirksliga der dritte neue A-Ligist für die kommende Saison.
"Ich ziehe den Hut vor dem Team, das alle Spieler den Weg mit in die B-Liga gegangen sind", sagte der erste Vorsitzende Stefan Ewald. Die Bilanz der Saison ist schon erstaunlich. Die Topergebnisse waren 10:0 gegen den SV Höxter II und 8:1 bei der SG Sandebeck/ Langeland. Unüberwindbare Hindernisse waren der SV Steinheim und SV Brenkhausen/ Bosseborn II. In diesen Spielen konnte das Team nie als Sieger hervorgehen. Das 1:2 gegen Brenkhausen II war Alhausens einzige Heimniederlage.
"Wir haben es nicht anders erwartet. Ottbergen und Steinheim haben aufgerüstet und waren die erwartet starke Konkurrenz", sagte der der Vereinschef Stefan Ewald. Dreiundzwanzig mal gingen die Kicker als Sieger vom Platz. Die besten Torschützen sind Michael Lambek und Christoph Tiemann mit 14 Treffern. Tiemann wird allerdings in der kommenden A-Liga Saison nicht mehr regelmäßig zur Verfügung stehen. Großen Anteil hatte auch Torhüter Dennis Ücker. Er kassierte auswärts lediglich acht Tore.
Dieter Köhler, der die Mannschaft bis zur Winterpause trainierte und an die Spitze führte, wurde überraschend zum Ende der Hinrunde entlassen. "Er hat einen großen Anteil und ist ein super Trainer.
Aber wir vom Vorstand haben so entschieden, weil es im zwischenmenschlichen Bereich nicht mehr passte", so Stefan Ewald.
Das Team zeigte, dass es keine falsche Entscheidung vom Vorstand war und gab weiter Gas. Beachtlich ist weiterhin, dass das Team an 26 von 30 Spieltagen Tabellenführer war und das auch noch bis zum Ende bleiben will. "Das Sahnehäubchen wäre der Sieg im Offensivcup, aber das Hauptziel ist erreicht", sagt Alhausens Trainer Beineke.