Erkeln. Diesmal war der Gast doch eine Nummer zu groß. Es wurde nichts mit einer weiteren Überraschung des TuS Erkeln im Westfalenpokal. Gegen den TuS Dornberg verlor die Narusevicius-Elf verdient mit 0:3 (0:1).
Trotzdem zeigte der TuS Erkeln wieder eine couragierte Leistung gegen den aktuellen Tabellenführer der Westfalenliga. Jedoch waren die zwei Ligen Unterschied doch in vielen Bereichen zu sehen.
Trainer Narusevicus musste vor der Partie umstellen. Den etatmäßigen Innenverteidiger Tim Lütkenmeier zog er ins linke Mittelfeld vor, Dimitri Klassen kam dafür in die Verteidigung. Auf Michael Puhl, Bayram Sener und Onur Gökgöz musste der Coach verzichten, Sebastian Middeke war noch gesperrt.
Trotzdem begann Erkeln engagiert und versuchte das Spiel weit vom eigenen Tor zu verlagern. Nach zehn Minuten kam das Team von Trainer Mario Ermisch aber besser ins Spiel. Kapitän Sören Siek gab einen ersten Warnschuss ab (12.), der knapp am Winkel vorbeirauschte.
Ebenfalls noch in den ersten 20 Minuten hatte Dornbergs Ugur Pamuk, bester Spieler in der ersten Halbzeit, die Chance zur Führung. Zuerst traf er aber nur den Pfosten, dann stoppten ihn Peter Rehermann und Selim Yilanci in Kooperation.
In der 24. Minute war es aber dann soweit. Pamuk spielte Dimitri Klassen am Flügel aus, zog zielstrebig in den Strafraum und überwand Yilanci mit einem platzierten Schuss. Zwei Flanken anschließend von Hajdarevic brachten zwar kurz Gefahr für das Donberger Tor, doch die Halbzeitführung war verdient.
Die Entscheidung fiel dann in der 49. Minute, als Dornbergs Mario Bertram gefühlvoll einen 22-Meterfreistoß in den Winkel platzierte. Die Erkelner gaben sich zwar nicht auf, doch den Gast konnten sie nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Der eingewechselte Patrick Reinsch erhöhte in der 76. Minute auf 3:0 für Dornberg. Ein Endstand, der auch in dieser Höhe absolut in Ordnung geht.
TuS Erkeln: Yilanci, Klassen, Rehrmann, Ridderbusch, Voits, Clayton, Hajdarevic, Lütkemeier, T.Puhl, Narusevicius, Acar
TuS Dornberg: Schönwälder, Theermann, Atasayer, Pamuk, Hill, Owusu-Ansah, Block, Bertram, Siek, Karabas (46. Reinsch), Hasic
Schiedsrichter: Andreas Grandt (Aerzen)
Zuschauer: circa 140