Steinheim. Mit dem Narhallamarsch und Man teou zog eine Abordnung des Steinheimer Elferrats in die Sporthalle am Gymnasium ein und verwandelte die vollbesetzte Arena in Karnevalsstimmung. Prinz Christian Pott hatte auch den Kinderkarnevalsprinzen Lennart Janßen mitgebracht. Der "Meister der Glanzparaden", so wie er in der närrischen Gemeinde genannt wird, stülpte sich sofort seine Torwarthandschuhe über und brachte sein E-Junioren-Team bis ins Endspiel.
Dort unterlagen sie in einem äußerst spannenden Spiel mit frenetischer Unterstützung des heimischen Publikums den Jungkickern aus Kollerbeck mit 1:2 nach Neunmeterschießen. In der regulären Spielzeit der neun Minuten erzielten beide Mannschaften keinen Treffer. Die beiden Finalisten hatten mit jeweils sieben Punkten in den Gruppenspielen den ersten Platz belegt.
Kollerbeck ließ Brakel, Bad Driburg und Steinheim I hinter sich und Steinheim II konnte Nieheim-West, Belle und Steinheim III in die Schranken weisen. Im Halbfinale gewann Kollerbeck gegen Nieheim mit 1:0 und Steinheim besiegt in dem Klassiker Brakel ebenfalls mit 1:0.
Im kleinen Finale um Platz ließ Brakel dann nichts mehr anbrennen und schickte Nieheim-West mit 3:1 nach Hause. Jungprinz Janßen musste im gesamten Turnier nur zweimal hinter sich greifen.
Im anschließenden Turnier der Kleinsten hatten die Steinheimer Kicker dagegen nichts zu bestellen. Die erste und zweite Garnitur belegten jeweils in den beiden Gruppen mit null Punkten und keinem geschossenen Tor den letzten Platz.
Hier machte TuS Istrup das Rennen. Sie gewannen das Finale gegen den TuS Bad Driburg klar mit 3:0. Im Halbfinale hatten die Badestädter den SV Bredenborn mit 1:0 und die Istruper Jerxen-Orbke mit 3:2 besiegt. Im Spiel um Platz drei setzten sie die Bredenborner Minis dann mit 2:1 gegen den Detmolder Vorort Jerxen-Orbke durch.
Einen großen Applaus erhielten die vier eingesetzten Schiedsrichter. Mit Lukas Mylios, Markus Cooper (beide SV 21), Markus Schamber (TuS Vinsebeck) und Martin Hoischen (SV Bergheim) konnte das Turnier ohne weitestgehende Vorkommnisse über die Bühne gehen.