Löhne-Mennighüffen. Wenn Handball-Verbandsligist VfL Mennighüffen den TSV Ladbergen empfängt, dann hat die Mannschaft von Trainer Frank Käber noch eine Rechnung offen. Beim Hinrundenspiel gab es nämlich neben der 29:34-Niederlage noch ordentlich was auf die Jacke.
"Ich kann mich", so Käber, "sehr gut an das Spiel in Ladbergen erinnern. Wir haben dort nicht gut ausgesehen. Ladbergen spielt mit sehr hohem Einsatz, teilweise auch mit Härte, und sie werden gerade zu Hause vom eigenen Publikum getragen." Diese Einschätzung scheinen auch die bisherigen Ergebnisse der Gäste zu bestätigen. Neun seiner dreizehn Punkte holte der TSV in eigener Halle. Auswärts scheinen die Ladbergener nicht so mutig zu sein, denn die noch fehlenden vier Punkte holten sie beim Schlusslicht Ahlener SG II (28:24) und in Brockhagen (31:30). Frank Käber bezeichnet die Gäste als einen Gegner auf "Augenhöhe". Die Tagesform wird wahrscheinlich über Sieg und Niederlage entscheiden. Für die Mennighüffener wäre ein weiteres Erfolgserlebnis nach dem 33:31 am vergangenen Spieltag in Ahlen enorm wichtig, denn danach folgen die vermutlich schwierigeren Begegnungen gegen Loxten und in Verl. Bei einem Sieg zöge der VfL in der Tabelle an Ladbergen vorbei und hätte sich erst einmal etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft.
Mittelmann Henrik Bolte ist auf dem Weg der Besserung. Sein fieberhafter grippaler Infekt dürfte am Sonntag überwunden sein. Auch wenn Bolte dann vielleicht noch nicht voll fit sein wird, so ist er doch enorm wichtig für die Mannschaft. Torwart Christian Neumann spielt auch, und so ist der VfL komplett.