HALLENFUSSBALL: Spannender Dreikampf bei C-Juniorinnen-Turnier
VON WOLFGANG DÖBBER
Bad Oeynhausen. Vier Siege in Folge sollten nicht reichen, aber dennoch können sie mehr als erhobenen Hauptes aus dem eigenen Hallenfußball-Turnier gehen. Die C-Juniorinnen von Rot-Weiß Rehme mit ihrem Trainer Thomas Lange holten sich mit zwölf Punkten einen hervorragenden 2. Platz beim "R+V-Verbundpartnercup".
Sieger wurde in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums Süd mit 13 Punkten die homogene Mannschaft des Herforder SV, die ungeschlagen durch das Turnier gingen und im ersten Spiel den Rehmerinnen den Zahn zogen: Beim 3:0-Erfolg über 15 Minuten zeigten die Herforderinnen ihre ganze Klasse. Zu überzeugen wussten bei den Werrestädtern unter anderem die in Bad Oeynhausen fußballerisch groß gewordenen Jill Eis und Linea Depenbrock. Nina Neumann, Tochter des Trainers Stefan Neumann, war mit vier Toren erfolgreichste Torjägerin vor der Spielführerin Hannah Lankes (3), Jill Eis (2), Lea Grabowski (2) und Pia Ruske und Linea Depenbrock mit je einem Tor. Für die Rehmerinnen gingen Angel Theiss und Jana Lin Sülberg mit je drei Treffern auf Torjagd, gefolgt von Sabrian Heyer (2), Lena Abraham (1) und Nina Lange (1), Tochter vom Trainer Thomas Lange.
Väter und Töchter - immer öfter eine Erfolgsgeschichte im Fußball zwischen Weser und Werre. Die Rehmerinnen verkauften sich ohne Antonia Pott und Lea Sagowski sehr gut, mussten nach dem ersten Spiel sogar auf Nele Körtner verzichten, die sich verletzte. "Noch ein Spiel mehr, und wir hätten Herford abgefangen", sagte ein mehr als zufriedener Rehmer Trainer Thomas Lange. Im letzten Spiel hätten sich Herford und der SC Bad Neuenahr Remis trennen müssen, aber die Herforder legten schnell ein 3:0 vor und siegten verdient mit 3:2. Pech hatten sie zudem mit zwei Innenpfostentreffern, Spielführerin Hannah Lankes war mit zwei Toren Matchwinnerin. Michael Körtner vom Veranstalter Rot-Weiß Rehme lobte die Qualität der Spiele: "Das war klasse, was ihr hier heute gezeigt habt, das hätte mehr Zuschauer verdient. Ich ziehe ein super Fazit." Tatsächlich gab es jede Menge spannende Spiele mit oft engen Ausgängen und knappen Siegen zu sehen. Immerhin sorgten drei Bundesligisten und die richtig guten Rehmerinnen für jede Menge Spannung. Herford, Bad Neuenahr und Rehme lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel. Es gab nicht eine torlose Partie und bei 15 Spielen nur ein einziges Remis. Das des späteren Siegers Herford gegen den Tabellensechsten und Letzten Gütersloh beim 1:1. Sechs Siege mit nur einem Tor Vorsprung zeigten: Die Leistungen lagen oft auf Augenhöhe - gut für das Turnier, gut für den Ausrichter Rehme.
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