Bad Oeynhausen. Der HV Wöhren ist beim Saisonfinale in der Faustball-Verbandsliga seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht geworden. Die Mannschaft um Axel Stühmeyer fuhr bei den drei abschließenden Saisonspielen nur eine magere Ernte von 2:4 Punkten ein.
Die Wöhrener gewannen lediglich das OWL-Derby gegen Spenge mit einem Zweisatz-Sieg. Danach folgten die Spiele gegen den Tabellenzweiten aus Hamm sowie gegen Bösperde. Beide Begegnungen gingen durch den dritten Satz.
Im Spiel gegen Hamm hatten die Wöhrener beim Stand 10:9 im zweiten Satz sogar einen Matchball, den sie aber nicht nutzten somit der Satz unglücklich verloren. Im entscheidenden dritten Satz führten die Gastgeber dann deutlich mit 7:2, als ihnen plötzlich nicht mehr viel gelang . Hamm gewann den dritten Satz mit 11:8 und damit auch das Spiel.
Im letzten Saisonspiel gegen den Tabellennachbarn aus Bösperde agierten die Wöhrener ebenfalls nervös und teilweise unglücklich. Die Spieleröffnung brachte nicht den erforderlichen Druck, so dass der Gegner mit solidem Vorspiel häufig direkt im Gegenzug an der Leine punkten konnte. Den zweiten Satz gewannen die Wöhrener dennoch knapp mit 12:10. Im dritten und entscheidenden Satz fehlte dann aber "das berühmte Quäntchen Glück", wie es Axel Stühmeyer nennt. Bösperde gewann diesen Satz mit 11:9 und damit auch das Spiel.
In der Abschlusstabelle ist der HVW auf Platz vier gelandet, punktgleich mit Bösperde. "Der angestrebte dritte Platz konnte nicht erreicht werden, da hierfür drei Siege erforderlich gewesen wären", sagt Stühmeyer, der nach einer durchwachsenen Hallensaison aber ein positives Fazit zieht. "Die Integration der ,jungen Wilden’ mit Jan Hellemann, Christoph Dowe und Tim-Phillip Schmidt hat erfolgreich begonnen und soll fortgesetzt werden."
HV Wöhren
Christoph Dowe, Axel Stühmeyer, Tim-Phillip Schmidt, Jürgen Köhn, Jan Hellemann, Sven Neuhaus, Michael Recke.