Espelkamp (pla). "Endlich haben wir auch einmal das nötige Quäntchen Glück gehabt". Jörg Rodewald, seit der Demission Karl-Friedrich Wessels Trainer der A-Junioren des FC Preußen Espelkamp, atmete am vergangenen Wochenende durch. Denn durch das 2:2 gegen den TuS Hordel holte der Aufsteiger der Fußball-Westfalenliga einen ganz wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.
"Es wird wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag spannend bleiben. Auf jeden Fall haben wir mit zuletzt vier Punkten aus zwei Begegnungen den Negativtrend stoppen können", freute sich Rodewald, der mit seinem Team und 20 Punkten auf dem vorletzten Platz der Westfalenliga rangiert. Allerdings ist in der Tabelle ab Platz 6 (Westfalia Herne mit 23 Punkten) jede Mannschaft abstiegsbedroht Und deshalb kommt dem Espelkamper Nachholspiel am kommenden Sonntag, 3. Mai, gegen den Rangletzten Spvg. Hamm (18 Zähler) besondere Bedeutung zu. "Mit einem Dreier könnten wir uns eine gute Position für den restlichen Saisonverlauf erarbeiten", blickte Jörg Rodewald der Partie entgegen, die um 11 Uhr im Albert-Pürsten-Stadion angepfiffen wird.
Ganz wichtig ist für den neuen Trainer die Tatsache, dass seine Spieler durch den späten Ausgleich "gemerkt haben, dass man für seinen Aufwand belohnt wird, man man zu keinem Zeitpunkt einer Partie aufsteckt". Gleichwohl weiß auch Rodewald, dass es ein glücklicher Punktgewinn war. "In der zweiten Halbzeit hat uns vor allem Till Wriedt mit einigen tollen Paraden im Spiel gehalten", gab es ein Sonderlob für den Torhüter und Spielführer der Mannschaft. Ebenfalls wichtig war das Comeback von Torjäger Alexander Knicker, der sich nach seiner langen Pause sofort wieder in die Torschützenliste eintragen konnte.
Jörg Rodewald weiß natürlich auch, worauf es in den kommenden Wochen ankommen wird, um den angestrebten Klassenerhalt in der Westfalenliga zu realisieren. "Ganz wichtig wird es sein, die Nerven zu behalten und Ruhe zu bewahren, auch wenn es einmal nicht so rund läuft", so ein zuversichtlich wirkender Rodewald.