TuS N-Lübbecke macht von seinem Hausrecht in der Lübbecker Kreissporthalle Gebrauch
Lübbecke. Eine Woche vor dem ersten Heimspiel des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke hat der Verein eine drastische Maßnahme ergriffen und den Fan-Gruppierungen "Suptras Nettelstedt 05" und "Commando 1924" Hausverbot in der Lübbecker Kreissporthalle erteilt ( genauer Wortlaut der Mitteilung an anderer Stelle dieser Seite).
Armin Gauselmann, Wirtschaftsbeiratssprecher des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, erklärte gestern auf Nachfrage seine Haltung, die zu dieser Entscheidung geführt hatten. "Wehret den Anfängen. Nachdem es in der vergangenen Saison beim Auswärtsspiel in Hamm schon Ärger gegeben hatte und es nun beim Spielothek-Cup hässliche Szenen gegeben hatte, wollten wir so etwas nicht länger hinnehmen", so Gauselmann, der nach dem Spielothek-Cup darauf gehofft hatte, dass auch Nachbar GWD Minden mitzieht. "Leider sind wir nicht auf einen Nenner gekommen. Wir hätten meiner Meinung nach die Chance gehabt, im Gleichschritt zu gehen. Schade", ergänzt TuS N-Lübbeckes Geschäftsführer Uwe Kölling.
"Ich werde am Sonntag bei unserem Heimspiel gegen Berlin Kontakt zum Commando aufnehmen und ihnen sagen, dass sie das Hausverbot des TuS N-Lübbecke zu akzeptieren haben und sich nicht auf den Weg zum Derby machen sollen. Wen n einzelne Commando-Mitglieder bei uns auffallen, haben sie auch mit einem Hausverbot in Minden zu rechnen", meinte GWD Mindens Manager Horst Bredemeier gestern Nachmittag auf Nachfrage.
Uwe Kölling versuchte übrigens unter der Woche die ihm bekannten Personen der "Suptras Nettelstedt 05" zu kontaktieren, was allerdings nicht gelang. "Ich habe ihnen dann eine SMS geschickt, so dass sie Bescheid wissen", so Kölling weiter. Bis gestern Abend hatte Kölling keine Reaktion der Fan-Gruppierung erhalten.
Armin Gauselmann fügte noch hinzu, dass sich der TuS N-Lübbecke die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. "Doch aktuell sehe ich das als den einzig gangbaren Weg an, um mit dieser Situation umzugehen. Wir wollen keine Gewalt in oder vor der Lübbecker Kreissporthalle Das Hausverbot gilt erst einmal auf unbestimmte Zeit, "so Armin Gauselmann.
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