OTSV Pr. Oldendorf darf sich als Meister freuen
FUSSBALL: VfB Fabbenstedt besiegt im letzten Spiel der Entscheidungsrunde die SG Levern/Stemwede mit 5:0
Lübbecke (ag). Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte . Sollte für diese bekannte Weisheit ein Beleg noch gefehlt haben, so wurde dieser am Mittwochabend auf dem Sportplatz des OTSV Pr. Oldendorf im Entscheidungsspiel der A-Junioren Kreisliga geliefert. Der VfB Fabbenstedt besiegte die SG Levern-Stemwede mit 5:0 (5:0), doch feiern konnte anschließend der OTSV Pr. Oldendorf.
"Imponierend, wie sich die Fabbenstedter präsentiert haben, gerade in der für sie sicherlich nicht einfachen Situation nach dem tragischen Todesfall ihres Vereinskameraden", betonte Matthias Brink.
Der Staffelleiter nahm nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Eike Schäffer (TuSpo Rahden) im Beisein aller drei an der Entscheidungsrunde beteiligten Mannschaften (Brink: "So etwas hat es im Fußballkreis Lübbecke bei den A-Junioren wohl noch nie gegeben") die Siegerehrung vor, ehe die Feierlichkeiten beim neuen Lübbecker Kreismeister beginnen konnten - inklusive der "Dusche" für Trainer Dirk Scheibe.
Zuvor hatte auch der Trainer des OTSV das Fair-Play der Fabbenstedter ausdrücklich gelobt. Letztere hatten nach einer 2:4-Niederlage im zweiten Spiel der Dreierrunde gegen Pr. Oldendorf keine Chance mehr auf den Meistertitel, hängten sich dennoch mächtig rein und entschieden das Duell gegen die SG Levern-Stemwede bereits in der ersten Halbzeit mit fünf Treffern.
Total enttäuscht war entsprechend Stemwedes Coach Dennis Höber. "Wir haben keine Einstellung zum Spiel gefunden", haderte Höber über die vertane Chance, Meister zu werden. An der Aufstiegsrunde hätten die Stemweder als Spielgemeinschaft ohnehin nicht teilnehmen können.
Die bestreitet nun der OTSV Pr. Oldendorf mit Spielen am 30. Juni in Minden und am 4. Juli zu Hause gegen den Bünder SV. "Ich muss mich bei Kalle Wessel und Jürgen Obering für die Unterstützung bedanken. Ohne sie hätten wir es nicht geschafft", betonte Dirk Scheibe, der im Laufe der Saison auch auf die spielstarken B-Junioren des Vereins zurückgreifen konnte.
Sein Meisterkader umfasst deshalb viele Spieler: Piet Nobbe, Ronny Melzer, Maximilian Eimertenbrink, Assad Jano, Michi Wolf, Maik Brinkmeyer, Edgar Miller, Johann Janzen, Emanuel Olfert, Refik Salihi, Matthias Fricke, Marco Goldbach, Benny Weber, Markus Jentzsch, Tim Schimschal, Simon Schimschal, Najim Dorani, Björn Bredemeier, Maurice Krüger, Nils Brinkmeier, Markus Urlacher, Erik Feer, Enis Topaloglu, Manuel Rotert, Torben Pospiech, Richi Wilhelmy, Ricki Reimer, Nico Schmidt sowie die Betreuer Harry Keysers und Tony Westphal.