Horn. Der FC Preußen Espelkamp steht in der dritten Runde des Westfalenpokals. Gestern Abend setzte sich der Fußball-Landesligist in der zweiten Runde beim lippischen A-Ligisten Türkischer SV Horn mit 2:1 (0:1) durch. Dabei hatten die Schützlinge Uwe Korejteks ein ganz hartes Stück Arbeit zu erledigen, ehe der Arbeitssieg unter Dach und Fach gebracht war.
"Nur das Weiterkommen zählt", meinte Trainer Uwe Korejtek nach der Partie. Die Espelkamper hatten gestern Abend große Probleme auf dem Aschenplatz in die Partie zu finden. Zwar erspielten sich der Landesligist eine optische Überlegenheit, doch die Aktionen waren letztlich nicht zwingend genug. Gastgeber Horn stand sehr tief in der Defensive und wartete auf die Möglichkeit zu kontern. Einer dieser Konter führte zum 1:0-Führungstreffer in der 43. Minute durch Gökan Cabuk, nachdem Enno Eller zuvor ein überflüssiger Fehler unterlaufen war.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Schützlinge Uwe Korejteks weiter Druck aufzubauen, das fiel aber angesichts des dauernd verspringenden Balles äußerst schwer. Und so musste eine Standardsituation für den Ausgleich herhalten, als Paul Unrau einen Freistoß zum 1:1 (57.) direkt verwandelte.
Die Espelkamper versuchten nach diesem Treffer den sehr diszipliniert auftretenden Kreisligisten weiter in die Defensive zu drängen. Das gelang auch zunehmend besser, weil bei den Hornern ein wenig die Kräfte nachließen. Die Espelkamper erarbeiteten sich Möglichkeiten durch Watschagan Harutjunjan und Enno Eller, die jedoch ungenutzt blieben.
Die Bemühungen wurden in der 76. Minute belohnt, als Spielführer Mario Warkentin mit einem satten Distanzschuss in den Torwinkel zum 1:2 erfolgreich war. Paul Unrau visierte kurz vor dem Ende mit einem Freistoß nur den Pfosten des Horner Gehäuses an (87.).
FC Preußen Espelkamp: Zapala; Eller, Warkentin, Kreienbrock, B. Rossel, Rehling, Unrau, Loginow (62. Uz), Rogalsky (62. J. G. Dyck), Harutjunjan, P. Rossel.
Tore: 1:0 (43.) Cabuk, 1:1 (57.) Unrau, 1:2 (76.) Warkentin.