Hüllhorst (wib). "Das ist für uns definitiv ein Richtung weisendes Spiel!" André Torge, Trainer des Handball-Verbandsligisten HSG Hüllhorst, will die Negativserie von 0:8 Punkten beenden -mit Macht. "Wir müssen kämpfen, Präsenz zeigen, Feuer entfachen und das Glück auch mal erzwingen", zählt Torge auf, was im Heimspiel am heutigen Samstag (18.15 Uhr) gegen HB Lemgo III gefragt ist.
Dabei weiß auch der HSG-Coach, dass es nicht einfacher wird als beim 28:32 in Ibbenbüren, zumal mit jeder Niederlage die Verunsicherung zunimmt. Torge: "Auch in Ibbenbüren waren alle gewillt, es besser zu machen, doch ist einfach eine Blockade da, die wir schnellstmöglich lösen müssen". Das Aufgebot war erstmals wieder komplett. Auf der Bank blieb Lars Fischer nach einer Trainingsverletzung. Auf 40 Minuten Spielzeit kam dafür im zweiten Einsatz nach seiner Verletzungspause Lukas Budde. Er habe gezeigt, dass er mithelfen könne, das Leistungstief zu überwinden. "Denn wir brauchen dringend einen Sieg", so Torge.
Aufsteiger Lemgo III ist Tabellenvorletzter (9:21 Punkte) und kämpft um den Klassenverbleib. Einen Zähler gab es im Hinspiel gegen Hüllhorst (29:29), zwei weitere Punkteteilung folgten bei Emsdetten II (28:28) und gegen Mennighüffen (30:30). Die drei Siege gelangen in Stemmer (26:24) sowie gegen Ahlen II (39:30) und Nordhemmern/Mind. II (30:27). Erfolgreichster Torschütze der Lemgoer Drittvertretung ist Linkshänder Jannik Rauchschwalbe (90), der sich zur kommenden Saison umorientiert und zum Drittligisten TSG Altenhagen-Heepen wechselt.
Eine Parallele gibt es zwischen den beiden Gegnern. Wie die HSG Hüllhorst ist auch die HSG Handball Lemgo III im neuen Jahr noch ohne Erfolgserlebnis. Dabei unterlagen beide gegen Brockhagen, Ibbenbüren undSenden. Zuletzt gab es für Lemgo III (mit 13 Rauchschwalbe-Toren) ein 28:39 in Loxten, wo Hüllhorst nach der Karnevalspause am 25. Februar gastiert. Dritter Fehlstarter mit 0:8 Punkten ist übrigens die Ahlener SG II.