Lübbecke (pla). Auf einem großflächigen Plakat wird seit ein paar Tagen in Lübbecke auf das bevorstehende OWL-Derby der Handball-Bundesliga zwischen dem TuS N-Lübbecke und TBV Lemgo hingewiesen. Initiator dieser Werbeaktion ist die Brauerei Herforder Pils, die als Sponsor den TBV Lemgo unterstützt.
Auf dem Plakat ist eine Kiste Herforder Pils zu erkennen, ebenso das Logo des TBV Lemgo. Auch das Logo des TuS N-Lübbecke ist vor einer grünen Kiste Bier platziert, auf der Kiste fehlt allerdings das Logo des Herstellers. Dass es sich dabei um ein Produkt der Lübbecker Privatbrauerei Barre handelt, kann sich allerdings jedermann denken. Die Initiatoren tippen auf dem Plakat auf einen 27:24-Sieg des TBV Lemgo, der am kommenden Samstag, 18. Februar, ab 15 Uhr in der Lübbecker Kreissporthalle gastiert.
Die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke haben die Plakat-Aktion mehr oder weniger schmunzelnd zur Kenntnis genommen. "Keine schlechte Idee. Aber wir werden die Partie gewinnen", macht Geschäftsführer Uwe Kölling in Optimismus vor dem ersten Heimspiel des Handballjahres.
Dabei könnte es übrigens zu größeren Parkplatz-Problemen kommen, denn zeitgleich wird am Samstag in der Lübbecker Stadthalle der mit Sicherheit ebenfalls gut frequentierte Immobilien-Markt abgewickelt. "Wir können nur jedem interessierten Besucher raten, möglichst frühzeitig zu kommen, um einen Parkplatz belegen zu können. Auch ein Spaziergang zur Halle wäre keine schlechte Alternative. Kurz vor Spielbeginn wird es mit Sicherheit sehr eng werden", sagt TuS N-Lübbeckes Geschäftsführer Uwe Kölling.
Der Vorverkauf für das OWL-Derby ist schon sehr gut angelaufen. Es könnte durchaus möglich sein, dass der TuS N-Lübbecke sich über eine ausverkaufte Kreissporthalle wird freuen können. Mit Sicherheit werden über 3.000 interessierte Zuschauer das Derby verfolgen.
Die Begegnung zwischen dem TuS N-Lübbecke und dem TBV Lemgo wird am kommenden Samstag um exakt 15 Uhr angepfiffen, da es sich um eine Live-Übertragung für den Münchner Privatsender Sport 1 handelt. "Da wird auch nicht eine Sekunde nicht mit dem Anpfiff gewartet, auch wenn noch nicht alle Zuschauer in der Halle sind", weiß Geschäftsführer Uwe Kölling .