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28.11.2012
Grenzen ausgelotet
VOLTIGIEREN: Aktionstag in Rahden mit 80 Teilnehmern

Partnerarkobatik | FOTOS: SONJA ROHLFING

Rahden (son). Double beat, single beat - rhythmisch trommeln die Sticks auf die Pezzibälle. Aus dem Boxen dröhnt "I like to move it", die Filmmusik zu Madagascar. Die Mädchen und Jungen haben sichtlich Spaß. "Drums Alive" war nur eines von acht Sportangeboten, das die Voltigierer jetzt beim Aktionstag in Rahden kennen lernen konnten.

Insgesamt 80 Voltigierer aus den Breitensportgruppen des Kreises Minden-Lübbecke nutzten den Aktionstag in der Dreifachsporthalle und der Realschulturnhalle Rahden, um sportlich aktiv zu sein, Neues auszuprobieren, die eigenen Fähigkeiten und Grenzen auszuloten und sich untereinander kennen zu lernen.

Neben Drums Alive unter der Leitung von Nina Borcherding aus Rahden stand auch Bodenakrobatik mit Ines Gidius aus Bad Oeynhausen oder Aufwärmen mit Spaß und Pfiff mit Sandra Haseley aus Kirchlengern auf dem Programm. Wie die Stars aus Bollywood zu tanzen, lernten die Teilnehmer bei Jutta und Anna Schmalgemeier. Verschiedene Zirkuskünste konnten die Mädchen und Jungen bei Lars Schulz vom Life House ausprobieren und Cheerleading bei Lyn Samson vom BTW Bünde.

Der Renner war in diesem Jahr das Indoorklettern bei Hanno Straßburg aus Rahden und seinem Team. Für die nötige Entspannung sorgte zum Abschluss eine "Reise durch den Körper" bei Sina Blase aus Lübbecke.

Aus den verschiedenen Workshops durften die Voltigierer drei Angebote nach ihren Wünschen im Vorfeld frei auswählen. Selbst wenn diese auf den ersten Blick kaum etwas mit dem Sport auf dem Pferderücken zu tun haben, forderten sie die Kinder dennoch in so elementaren Dingen wie Wahrnehmung, Koordination, Körperspannung und Rhythmusgefühl. Also genau das, was die Voltigierübungen auch verlangen.

Als Referenten hatten die Organisatoren Sonja Rohlfing (RV Pr. Ströhen), Mandy Theler-Brettholle (RFV Wehdem-Oppendorf), Gabi Meyer (RV Altes Amt Dielingen) und Sabine Oevermann-Metzler (RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft) bewusst Spezialisten der jeweiligen Sportarten verpflichtet. "So lernen die Kinder zusätzlich, sich auf andere Unterrichtsstile einzustellen", erklärt Sonja Rohlfing. Dass auch Männer als Trainer dabei waren, freut die Voltigierausbilderin besonders. "Das kennen die Mädchen und Jungen aus der Reithalle gar nicht, dort sind 99 Prozent der Trainer Frauen."

"Alle Voltigierer waren toll bei der Sache", resümieren Referenten und Organisationsteam nach mehr als fünf Stunden. "Dabei hatten wir diesmal so viele junge Kinder dabei wie noch nie", stellt Sonja Rohlfing fest. Die große Mehrzahl der Teilnehmer war zwischen acht und neun Jahren alt.



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