Bad Oeynhausen (ha). Bereits am heutigen Abend (19.30 Uhr) kann in der Grundschul-Turnhalle an der Dehmer Straße eine Vorentscheidung im Kampf um den zu Aufstiegsspielen berechtigten zweiten Tabellenplatz in der Frauentischtennis-Verbandsliga fallen, wenn der auf Rang drei stehende TuS Victoria Dehme II den um einen Punkt und einen Platz besseren Nachbarn TTC Mennighüffen empfängt.
"Mit einem Sieg wäre die Entscheidung wohl so gut wie gefallen", spekuliert Mennighüffens Teamchef Christoph Brockmeier auf einen auswärtigen Triumph, um dann bei einem drei Zähler betragenden Vorteil entspannt in das darauffolgende Gipfeltreffen gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter DJK Adler Brakel gehen zu können. Aufgrund der Verletzung von Sina Tiemann steht die vollständige TTCM-Aufstellung noch nicht fest. "Wir werden auf jeden Fall mit Tabea Nagel, Martina Cepo und Heindrikje Haas nach Dehme reisen. Die vierte Spielerin wird kurzfristig ausgeguckt."
Möglichst in Bestbesetzung will die Dehmer Reserve das Vorhaben angehen, den Nachbarn vom zweiten Rang zu verdrängen, um anschließend als Vizemeister in Oberliga-Aufstiegsspielen den drohenden Abstieg der 1. Mannschaft zu kompensieren. Als Empfehlung für diese Mission ist das letztwöchige 7:7 gegen die besagten Brakeler zu werten, bei dem der Primus aus dem Kreis Höxter seinen ersten Punktverlust erlitt. Aufgrund der zwischenzeitlichen 6:4-Führung standen die Zeichen vor dem letzten Einzeldurchgang sogar auf einen Dehmer Sieg.
Victorias langjährige Leistungsträgerin Cornelia Hütte ist sich nicht sicher, ob das heutige Match denn auch eine ansprechende Zuschauerresonanz erfährt. "Bisher habe wir die Werbetrommel noch nicht gerührt." Bezüglich einer sportlichen Prognose tut sich Hütte schwer, da diese Rechengröße auch von der gegnerischen Aufstellung abhängig sei.









