Löhne-Mennighüffen. Die Handball-Verbandsliga schaut nach Mennighüffen. Viele sind gespannt, ob der zuletzt stärker werdende VfL auch in der Lage ist, einer Spitzenmannschaft wie den Sportfreunden Loxten das Wasser zu reichen.
Die Loxtener gehören gemeinsam mit dem ASV Senden und der Spvg. Steinhagen zu dem Trio, das in dieser Saison die Verbandsliga dominiert. Erst zwei Niederlagen hat die Mannschaft von Trainer Dirk Elschner bislang kassiert (29:30 gegen Senden und 24:29 in Steinhagen). Unter normalen Gesichtspunkten dürfte der VfL Mennighüffen nicht die Mannschaft sein, vor der sich Loxten fürchten muss. Auf der anderen Seite scheinen die Grün-Weißen so langsam begriffen zu haben, wo der Barthel den Most holt. Beim 35:31-Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen Ladbergen zogen die Mennighüffener ohne an sich zu zweifeln durch und überzeugten auch die rund 300 Zuschauer. "Das sind gute Voraussetzungen, und wir wollen mal sehen, inwieweit uns die Erfahrung jetzt gegen Loxten weiterhilft", sagt VfL-Trainer Frank Käber.
Die Loxtener gehörten beim Hinrundenspiel zu den beiden Mannschaften, die die seinerzeit vielleicht etwas zu euphorischen Mennighüffener auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Beim 29:24 in Ladbergen und dem folgenden 28:33 in Loxten zahlte der VfL reichlich Lehrgeld. Doch mit dem Punktgewinnen in Emsdetten und den beiden Erfolgen zuletzt in Ahlen (33:31) und gegen Ladbergen warten die Mennighüffener nur darauf, sich die Sportfreunde vorzuknöpfen. Auch ein Blick auf die Tabelle lässt Begehrlichkeiten zu. Bei einem Sieg über Loxten wäre der VfL auf Augenhöhe mit Hüllhorst oder Verl und könnte dem Abstiegskampf wesentlich gelassener entgegen gehen. Die personelle Lage vor dem Spiel gegen Loxten ist sehr gut. Lediglich Kay Daumann klagt über Fußbeschwerden.