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28.11.2012
"Kopf nie in den Sand stecken"
HANDBALLKISTE: HSGLO-Team intakt / HCE muss auf Sunderbrink verzichten
VON JÜRGEN KRÜGER

Mit aller Kraft | FOTO: JÜRGEN KRÜGER

Löhne/Bad Oeynhausen. Die Handballer von Landesligist HSG Löhne/Obernbeck dürfen mit der Gewissheit ins nächste Spiel gehen, dass in ihrer Mannschaft Musik ist, auch wenn gegen Oberlübbe eine Niederlage zu Buche steht.

Die Obernbecker gaben zu keinem Zeitpunkt das Spiel verloren, auch wenn sie scheinbar gegen Windmühlen kämpften. Die Gäste begannen nach einer Viertelstunde die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen und bauten sich nach und nach einen ordentlichen Vorsprung auf. Die HSGLO-Spieler halfen schön mit, in dem sie einige Male am sehr guten TuS-Torwart Bastian Knop scheiterten. Von den Außenpositionen kaufte Knop den Obernbeckern um die zehn Würfe ab. Allein schon damit wäre die Niederlage der HSG zu erklären. Nach dem 24:28 (56.) gab es noch eine spannende Aufholjagd, doch mehr als die 28:30-Niederlage sprang nicht dabei heraus. "Wir haben zu lange gebraucht, um in das Spiel zu finden. Das Ergebnis gibt uns aber auch Recht, dass man nie den Kopf in den Sand stecken darf", sagte HSGLO-Trainer Matthias Wieling. Am kommenden Samstag geht es darum, nicht weiter abzurutschen, denn dann sind die Handballer aus Nordhemmern/Südhemmern/Mindenerwald (NSM) III zu Gast - derzeit Vorletzter mit 4:14 Punkten.

Bezirksligist HCE Bad Oeynhausen wird zumindest in den kommenden zwei Wochen auf Patrick Sunderbrink verzichten. Der Rückraumspieler hat wieder Probleme mit seinem Knie, in dem er schon einmal einen Kreuzbandriss hatte. Auch beim Wiederholungsspiel gegen EURo II (23:19) fehlte Sunderbrink. Trainer Thomas Berg lobt seine Mannschaft für eine "sensationell gespielte 3:2:1-Abwehr", durch die der HCE etliche Tempogegenstöße generierte. "Wir haben zum ersten Mal so gespielt, wie ich mir vorstelle", sagt Berg, der sich am Sonntag vor dem Spiel gegen EURo II die erste Halbzeit des Verbandsliga-Spitzenspiels zwischen Mennighüffen und Möllbergen angesehen hat. Bei Möllbergen spielt nämlich Bergs Sohn Sebastian (20). Auch HCE-Torwart Ralf Kurz war die erste Halbzeit dort, allerdings saß der direkt bei Möllbergen auf der Bank. Kurz ist beim TuS Torwarttrainer. Beim HCE trainiert er zudem die Torwarte der A- und B-Jugend.



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