SC PADERBORN: Fragezeichen ziehen das meiste Interesse auf sich / Auch Matthias Holst steht vor der Trennung
Paderborn. Mit aktuell 41 Punkten hat Fußball-Zweitligist SC Paderborn ein relativ hohes Maß an Planungssicherheit erreicht. Das Basteln am Kader für das Zweitligajahr 2010/2011wird nun konkreter werden.
19 Spieler des aktuellen Aufgebots besitzen bei den Domstädtern einen Vertrag über die Saison hinaus. David Krecidlo und Sebastian Schuppan spielten eigentlich schon seit dem Saisonstart keine wesentliche Rolle mehr. Ein Wechsel im Winter scheiterte aber an einer Langzeitverletzung (Kecidlo) und finanziellen Engpässen (Schuppan/Dresden). Auch bei Torhüter Kasper Jensen und Abwehrspieler Matthias Holst deuteten die Zeichen relativ früh auf einen Abschied im Sommer hin. Daran änderten wohl auch die vermehrten Einsätze nichts, die beide Spieler in der bisherigen Rückrunde verzeichneten. Jensen geht davon aus, dass die Suche nach einem neuen Klub bedingt durch die Weltmeisterschaft in Südafrika und immer knapper werdender Budgets der Klubs wohl eine längerfristige Angelegenheit werden könnte.
Matthias Holst liegen aktuell mehrere Angebote aus dem In- und Ausland vor. "Es haben auch schon Gespräche stattgefunden", plant der dreifache Familienvater verständlicherweise auch schon über den Sommer hinaus. Mit Frank Löning wird aktuell verhandelt. Bleiben noch die beiden Ausleihen Sebastian Schachten (Mönchengladbach) und Mahir Saglik (Wolfsburg). Erst jüngst hatte Schubert geäußert, alles daransetzen zu wollen, dass beide Leistungsträger auch über die Saison hinaus bleiben können.
Aber auch die Zukunft von Sören Halfar und Rolf Christel Guié-Mien ist noch ungewiss. Beim Mittelfeldspieler aus dem Kongo hatte es bereits eine erfolglose Vertragsrunde gegeben. Halfar, der nach langer Verletzungspause zuletzt vermehrt Spielpraxis in der U23 sammelte, kam im jüngsten Heimspiel gegen Ahlen zu einem Kurzeinsatz. "Ich fühle mich wieder fit und habe mich über den Einsatz auch gefreut", sagte er. Konkretes aber liegt auch bei ihm noch nicht vor.