Paderborn-Schloß Neuhaus. Mit einem altbekannten Gesicht als Sieger endete am Sonntag das Freilandturnier des Reitvereins Schloß Neuhaus. Wieder einmal hatte der Paderborner Mattias Berenbrinker mit seinem Vierbeiner Lamoureu in rasend schnellen 31,66 Sekunden im Stechen des M-Springens die Nase vorn. Auf Rang zwei in 34,09 Sekunden ritt Laura Rochel mit Lunaris, die zwar für den Reitverein Emsbüren an den Start ging, aber aus Salzkotten kommt. Strahlende Dritte wurde die Paderbornerin Katrin Fuest auf Cordialmente.
Auch im Dressurviereck wurde bis zur Klasse M geritten. Dort freute sich der Schloß Neuhäuser Ralf Tapken auf seinem Wallach Figo über den Sieg auf dem heimischen Turnier. Die Plätze zwei und drei gingen an die Warendorferin Jennifer Kukuk auf Sanddorn und Pia Piotrowski (Altenautal) auf Fräulein Fiona. Siegerpferd Figo zeigte aber auch noch unter Ralph Tapkens Tochter Kira-Antonia sein Können. Das Paar sicherte sich mit einer Wertnote von 7,6 den zweiten Platz der L-Dressur auf Kandare. Einen weiteren schönen Erfolg für den gastgebenden Verein verbuchte Britta Kleineheismann auf ihrer Stute Lisa H.-P. mit einem Sieg im Stilspringen der Klasse L. "Auf dem letzten Turnier hat es nicht so gut geklappt, da wollte ich mir schon einen Tennisschläger kaufen," scherzte Kleineheismann nach dem Sieg. Gut, dass sie das nicht gemacht hat.
In Schloss Neuhaus wird die Nachwuchsförderung sehr groß geschrieben und so bekamen natürlich auch die jüngsten Vereinsmitglieder die Chance, in einem vereinsinternen Reiterwettbewerb Turnierluft zu schnuppern und erste Erfahrungen zu sammeln. Siegreich waren in den zwei Abteilungen Laura Liekmeier auf Mr. Ed mit einer Wertnote von 7,3 und Marie Müller auf Welcome Nicola mit einer Note von 7,5.
"Mit unserem Turnier sind wir in diesem Jahr wieder sehr zufrieden. Ich würde sogar sagen, es war bisher das Beste, seit ich Vorsitzender bin", freute sich Dieter Dembeck. Mit einem Nennungsergebnis von 1.300 und drei prall gefüllten Turniertagen konnten die Veranstalter aber auch sehr zufrieden sein.
"Wie immer sind auch sehr glücklich über die vielen fleißigen Helfer," lobte Dembeck die vielen freiwilligen fleißigen Hände, die solch ein Turnier erst möglich machen.