TUS BAD WÜNNENBERG: Reichlich Bewegung und Ehrengäste zum 90-jährigen Bestehen des Vereins
Bad Wünnenberg (bw). Auf Mitmach-Aktionen und aktive Bewegung querbeet durch den gesamten Sportbetrieb des Sportvereins setzte das Vorstandsteam um den Vorsitzenden Wolfgang Ebbers jetzt zum 90. Geburtstag des TuS Bad Wünnenberg.
Unter dem Motto "Wer rastet, der rostet" handelten schon die Vereinsgründer Ferdinand Köchling, Wilhelm Becker, Clemens Fuest, Johannes Schumacher, Xaver Hegers, Alfons Renneke und Xaver Ebbers, als sie 1920 ein nagelneues Reck in der alten Volksschule entdeckten, aus dem Packpapier wickelten und spontan mit den aus der Militärzeit erlernten Übungen begannen.
Genau 90 Jahre später setzte der Tus Bad Wünnenberg 1920 auf Nostalgie und feierte den aktivsten Geburtstag aller Zeiten. Ehrengäste wie Ingrid Knetsch als Vorsitzende des Ostwestfälischen Turngaus, Stadtsportverbands-Vorsitzender Wolfgang Maidorn, Vertreter der Politik, der sporttreibenden Vereine des Stadtgebietes sowie Förderer der sportlichen Großveranstaltungen waren sofort in das sportliche Geburtstagsprogramm mit einbezogen, entweder als Zuschauer oder Aktiver.
Immer wieder fanden die sportlichen Programm-Angebote der Turn-, Basketball-, Rad-, Ju Jutsu- und Tischtennisabteilung zahlreiche Interessenten, die sich in einer Sportart ausprobieren wollten. Spiele für Jedermann forderten den familiären Ehrgeiz und ließen so manchen Papa schon mal alt aussehen.
Wieder zum Leben erweckt wurde die sportliche Clown-Truppe "Los Chaotos" vom TuS Bad Wünnenberg. Bereits Mitte der 80-er Jahre sorgte sie weit über die ostwestfälischen Grenzen hinweg für sportlichen Spaß an Barren, Reck und Trampolin.
Zum 90-jährigen Jubiläum trainierte Oberturner und TuS-Ehrenmitglied Ferdi Borghoff mit seinen Oberrecken nochmals zum Radetzky-Marsch die Lachmuskeln des Publikums.
Die Magnesium-Rationen für den festen Griff seiner gestreiften Recken am schiefen Stufenbarren teilte er seinen Eleven Wolfgang Ebbers, Hubert Loer, Franz-Josef Hegers, Andreas Kilian, Chris Sander, David Borghoff, Alexander Haider, Lars Borghoff und Stefan Tölle eigenhändig zu.