SC PADERBORN: Klotz und Brandy fürs Gastspiel in Osnabrück durchaus Kandidaten für die Startelf
Paderborn. An sich hat der SC Paderborn an diesem frostigen Freitagabend ganz gute Karten. Trotz bester Heimbilanzwerte ärgerte der VfL Osnabrück während der laufenden Fußball-Zweitligasaison bislang mehrheitlich die Großen. Von den 14 erspielten Punkten sicherten sich die Lila-Weißen deren zehn gegen Teams, die aktuell in den Top 5 der Tabelle vertreten sind.
Vor dem heutigen SCP-Gastspiel in der Osnatel-Arena (18 Uhr) appelliert der Cheftrainer nachhaltig an die erforderliche "Steigerungsfähigkeit meines Teams", weil er schließlich wisse, dass sein Kader noch über ein entsprechendes "Potenzial nach oben" verfüge.
Mit Respekt und sogar ein wenig Angst stellt sich Andre Schubert mit seiner Mannschaft am 15. Spieltag einer Aufgabe, "die fast schon unlösbar ist". Noch immer ist der Augenzeuge Schubert von der Atmosphäre in der Osnatel-Arena und der äußerst konsequenten Osnabrücker Spielweise beim 2:0-Erfolg über Hertha BSC Berlin beeindruckt.
Auch diesmal hat der SCP-Coach wieder einiges an Bastelarbeit zu erledigen. Neben den beiden bekannten Baustellen in der Viererkette, verursacht durch das gesperrte Duo Markus Palionis und Christian Strohdiek, fällt mit Edmond Kapllani auch der zuletzt einzige gesetzte Angreifer wegen einer bevorstehenden Weisheitszahn-Operation aus. Er blieb auch gleich daheim (siehe auch Bericht auf der Bundessportseite 1). Eine Entscheidung, die vom Trainerstab erst kurz vor der Abreise getroffen wurde. Am Abschluss-Training hatte Kapllani kurz zuvor noch teilgenommen.
Für den gehandicapten Stürmer rückte David Jansen als zusätzliche Option fürs Angriffszentrum in den Kader.
Auch Nico Klotz, ebenfalls ein Kandidat für die Abteilung Attacke, hat seine Wadenverletzung überstanden und wird in Osnabrück zumindest auf der Bank sitzen. Angesichts seiner Startaufstellung versicherte der SCP-Coach am Donnerstag recht glaubhaft, dass er sich mit der endgültigen Lösung noch ein bisschen beschäftigen müsse. Auch die taktische Variante sei noch vakant, so Schubert, reagieren werde er allerdings auf die zu erwartenden "seifigen Platzverhältnisse".
Gut möglich also, dass mit Klotz und Sören Brandy zwei "quirlige Leute" diesmal von Beginn an spielen werden. Vielleicht sogar im Sturm.