Paderborn (js). Das Ende einer Serie: Die DJK Mastbruch hat erstmals seit vier Jahren wieder den Sprung in das Halbfinale verpasst. Der Bezirksligist schied gestern Abend im Viertelfinale mit 2:4 nach Neunmeterschießen gegen den Delbrücker SC aus. In der regulären Spielzeit hatten die Jugendkraftler einen 0:2-Rückstand durch Treffer von Alex Kusmin und Markus Prus noch wettgemacht.
"Das war eine sehr gute Leistung. Wir waren nah dran", sagte Mastbruchs Trainer Frank Kerkemeyer nach dem "Lotteriespiel", in dem DSC-Keeper Daniel Mehlich die Strafstöße von Michael Beatrix und Paul Schäfer gehalten hatte. "Wir haben nach einem etwas holprigen Beginn gut in das Turnier gefunden und uns später von Spiel zu Spiel gesteigert", betonte der Maronna-Nachfolger, der jetzt auf eine gute zweite Saisonhälfte in der Bezirksliga hofft. "Da stimmten bislang die Resultate nicht immer. Jetzt müssen wir auch draußen zeigen, was wir wirklich können", sagte Kerkemeyer und und hatte den Silvester-Cup 2011 schon fest im Blick: "Da greifen wir natürlich wieder an."
Auf die nächste Ausgabe der Traditionsveranstaltung freut sich auch Christoph Bretschneider schon. Der Mann vom SJC Hövelriege zählte am Donnerstagabend zu den traurigsten Menschen im Sportzentrum Maspernplatz. Der Silvestercup-Toptorschütze musste wie schon in der Vorrunde mit einer Muskelverletzung passen und erlebte nur an der Bande mit, wie sein Team im Viertelfinale hauchdünn und unglücklich mit 0:1 am Gastgeber scheiterte. "Das war sehr ärgerlich", kommentierte der Pädagoge das Aus durch ein Tor von Michael Langer. Zu diesem Zeitpunkt war der SV Heide in Überzahl.
"Insgesamt haben wir angesichts der Umstände ein richtig gutes Turnier gespielt", zog Bretschneider insgesamt aber ein positives Resümee. Immerhin hatten dem Bezirksligisten noch eine ganze Reihe weiterer Stammkräfte gefehlt. Dafür sprangen andere in die Bresche. "Besonders Esat Selimi und unser Youngster Bashkim Renneke haben sich ein Sonderlob verdient", sagte der Routinier nach dem Viertelfinal-Aus.