FUSSBALL-BEZIRKSLIGA: Suryoye vor Gastspiel in Westenholz / Matchbälle die für Ex-Landesligisten
Kreis Paderborn (ing/manu). Die ehemaligen Landesligisten SV Marienloh, SV Heide Paderborn und SC Borchen belegen in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, die Plätze fünf bis sieben. Wegen des vermehrten Abstiegs ist der Relegationsrang elf nur fünf bzw. sechs Punkte entfernt. Gewinnt dieses Trio allerdings nun seine Heimspiele gegen ebenfalls abstiegsgefährdete Klubs, wäre die "magische" Punktzahl 45 erreicht und die neue Saison wohl endlich planbar. Derweil steht der Tabellenzweite aus Bad Lippspringe vor einer Pflichtaufgabe.
DJK Mastbruch - GW Langenberg (Hinspiel 2:2): "In den letzten beiden Spielen hatten wir das Pech einer Mannschaft, die unten steht", fasst DJK-Interimscoach Ernst Halupka zusammen und hofft nun im Duell der Absteiger auf den ersten Rückrundendreier. Der einzige Punkt im Jahr 2012 gelang ausgerechnet gegen Spitzenreiter Kaunitz (0:0). Stefan Woischner fehlt gesperrt.
BV Bad Lippspringe - SW Overhagen (5:1): Die Frage ist nicht, ob der BVL gewinnt, sondern wie hoch. Denn das Schlusslicht ist längst abgestiegen, hat akute Personalprobleme und verlor schon das Hinspiel deutlich. Eine passende Gelegenheit für Stürmer Sven Rönnike (18 Saisontreffer) seine vier Wochen anhaltende Durststrecke zu beenden.
SuS Westenholz - Suryoye Paderborn (1:2): Nach dem 0:0 gegen den BVL hisste der Suryoye-Coach im Titelrennen das weiße Tuch. Die Einschränkung "sag niemals nie" ließ er aber folgen, um für alle Fälle gewappnet zu sein. "Denn", so Deffke, "wir stehen auch anderen Vereinen gegenüber in der Pflicht." Damit meinte er sicher die Konkurrenten des SuS im Abstiegskampf. Der Trainer kündigte bereits an, "die Jungs etwas von der Leine zu lassen, denn sonst halte ich den Druck immer sehr hoch. Vielleicht tut das dem einen oder anderen gut und wir spielen wieder befreiter und ohne Druck auf." Leicht wird die Aufgabe nicht, denn der SuS ist seit acht Partien ungeschlagen und kann lang wieder auf vormals Verletzte wie Peter Brucksch oder Dario Campos setzen.
SC Borchen - Arminia Langeneicke (1:3): Einen Heimsieg auf dem Hessenberg vorausgesetzt und der SCB hätte endgültig das Ticket für die nächste Bezirksligasaison in der Tasche. Denn die Arminia belegt derzeit den ersten Abstiegsplatz und liegt schon jetzt sieben Zähler hinter Borchen. Dabei könnten die Angreifer Jonas Wegener und Alex Müller helfen. Beide fehlten im Derby in Atteln verletzt.
FC Kaunitz - SV Atteln (4:2): Beide Teams stehen gehörig unter Druck. Während die Gäste nur knapp vor den Abstiegsrängen platziert sind, will der FCK aufsteigen. Da der direkte Verfolger aus Bad Lippspringe gegen Overhagen spielt, muss ein FCK-Sieg her, um vorne zu bleiben. Doch diese Rechnung wollen die Altenautaler mit einer kompakten Kontertaktik durchkreuzen. Im Vorjahr gewann Atteln zu einem ähnlichen Zeitpunkt 4:1 in Kaunitz und beendete damit die Meisterpläne.
SV Upsprunge - Westfalen Liesborn (3:4): Verliert Upsprunge, ist die Elf von Guiseppe Busacca engültig nicht mehr zu retten. Doch Obmann Wolfgang Hecker gab schon vor Wochen vor: "Wir werden uns nicht hängen lassen und wollen mindestens 30 Punkte holen." Die Gäste holten nach 27 Hinrundenzählern erst sieben in der Rückrunde und stecken nun mitten im Abstiegskampf. Der SVU muss auf die Langzeitverletzten Johann Neufeld, Alexander Ewers und Robert Reimer verzichten.
SV Heide Paderborn - SC Espeln (1:3): Normalerweise hat man mit 42 (SVH) und 40 (SCE) Punkten nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun, aber die Strukturreform macht es möglich. "Wenn wir gegen einen direkten Konkurrenten gewinnen und dann auf 45 Punkte kommen, sind wir raus", rechnet Heides Interimscoach Thomas Dreßler vor, denn wir haben ja auch noch ein sehr gutes Torverhältnis."