Montag, 13.02.2012
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23.02.2010
Happe hält den Kopf hoch
Paderborns neuer Trainer versucht sich an der Politik der kleinen Schritte
VON JOCHEM SCHULZE

Die Geste sagt alles | FOTO: MARC KÖPPELMANN

Paderborn. Die Paderborn Baskets haben ihre letzten sechs Bundesligaspiele allesamt verloren. Nur eine Partie wurde mit weniger als zehn Punkten Differenz abgegeben. In Quakenbrück betrug der Unterschied zuletzt satte 39 Punkte. Dirk Happe sorgt sich um die Psyche seiner Schützlinge.

"Nach den hohen Niederlagen ist der Kopf nicht frei. Wir müssen jetzt über kleine Erfolge auf den richtigen Weg zurückkommen", sagt der neue Trainer, der nach dem 57:96 im Artland eine Bestandsaufnahme gemacht hat. Die erfüllt den 44-Jährigen mit Sorge. "Das Spektrum ist groß. Und ich habe nur wenig Zeit", betont der ehemalige Erstligaspieler, der in dieser Woche in Angriff und Abwehr neue Varianten einstudieren lässt.

Ob die Neuerungen aber schon beim Auswärtsspiel in Trier am Sonntag Wirkung zeigen, ist ungewiss. "Trier kommt vielleicht noch zu früh", befürchtet Happe. Schließlich sei in acht Tagen nur wenig aufzuarbeiten. Auf Rechenspiele, inwieweit der Klassenerhalt noch machbar ist, lässt sich der zweifache Paderborner "Sportler des Jahres" nicht ein. "Es ist nicht die Zeit, um Prognosen abzugeben. Ich kann aber versprechen, dass wir erhobenen Hauptes aus der Saison gehen", sagt Happe.

Der Stolz-Nachfolger hofft, dass der Abstand zu den rettenden Plätzen in den nächsten Wochen nicht zu groß wird. "Es wäre wichtig, wenn wir in Reichweite bleiben", betont der Diplom-Sportwissenschaftler und hat dabei die Konkurrenz aus Hagen, Gießen, Düsseldorf und Trier im Blick. Auch dieses Quartett bezog am Wochenende Niederlagen. So beträgt der Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz weiterhin nur zwei Siege. Und nach der Partie bei den zuletzt fünf Mal in Folge besiegten Trierern steht das Heimspiel gegen Gießen an.

Bis zu diesem 7. März wird Nate Gerwig wohl noch nicht wieder fit sein. Der Center, der sich im Oktober einer Knie-Operation unterziehen musste, ist wieder in das Training zurückgekehrt. Doch der Rückstand ist groß. Zudem schmerzt das Gelenk noch. "Es wäre so wichtig, wenn Nate dabei sein könnte", sagt Happe und versucht sich an der Politik der kleinen Schritte: "Auch ein knappes Spiel wäre in unserer Situation schon ein gewisser Erfolg."


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Kommentare
Das wird leider nichts mehr mit dem Klassenerhalt, byer bye Baskets.


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