Paderborn. Hin- und hergerissen fühlt sich im Moment Paderborns Torhüter Lukas Kruse. Zum einen verhandelt das Eigengewächs mit dem SC Paderborn über eine mögliche Vertragverlängerung, auf der anderen Seite "möchte ich aber auch gerne weiter in der 2. Liga spielen."
Noch hat der 24-Jährige ein paar ungewisse Tage seine Zukunft betreffend vor sich. "Ende der Woche werde ich aber wohl mehr wissen", kündigt er an. Kruses Problem haben allerdings im Moment auch andere Spieler und Vereine, "denn im Moment passiert einfach noch nicht viel", weiß auch der reaktionsschnelle Torhüter.
Im Hinblick auf eine Entscheidung erkennt der gebürtige Alfener allerdings Vorzüge für beide Richtungen. Die Verlockung Liga zwei auf der einen Seite. Es gebe bestimmt "auch Vereine, bei denen ich auf der Liste stehe", auf der anderen Seite spreche für Paderborn, "dass ich dann wohl klar die Nummer eins wäre. Und ich komme natürlich von hier." Dazu sieht Kruse es schon fast als eine Art moralischer Verpflichtung an mitzuhelfen, "den Abstieg und seine Folgen für den Verein wieder zu begradigen."
Aber auch der SC Paderborn ist in der Torhüterfrage nicht untätig, unabhängig davon, wie die Entscheidungen bei Lukas Kruse und auch bei Carsten Nulle ausfallen. In der vergangenen Woche absolvierte der Bielefelder Amateur-Keeper Daniel Althoff beim SCP ein Probetraining, ein anderer Torhüter sollte gestern zum Vorspielen kommen, musste aber wegen einer Verletzung absagen.














stehenden Code hier ein*: